EM 2026: Deutschland verpasst gegen Dänemark vorzeitigen Halbfinaleinzug

Jetzt Endspiel gegen Frankreich um das Halbfinale

Renars Uscins (# 23) war mit 6 Toren bester deutscher Torschütze
Foto: Lobeca/Jan Kirschner
Anzeige
Kanzlei Proff

Lübeck – Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Männer hat bei der Europameisterschaft das dritte Hauptrundenspiel der Gruppe I gegen den vierfachen Weltmeister und aktuellen WM-Titelverteidiger Dänemark mit 26:31 (12:13) verloren. Damit verpasste das DHB-Team den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte geriet die DHB-Auswahl im zweiten Durchgang entscheidend ins Hintertreffen. Nach dieser Niederlage kommt es morgen zum Endspiel zwischen Deutschland und Frankreich um den Einzug ins Halbfinale.
Im ersten Spiel des Tages trennten sich Portugal und Norwegen mit 35:35 (17:18) und Spanien besiegte Frankreich mit 36:32 (20:14).

Schafft der SV Todesfelde den Durchmarsch in die 2. Liga?

View Results

Wird geladen ... Wird geladen ...

Deutschland – Dänemark 26:31 (12:13)

Deutschland erwischte einen starken Start und setzte früh ein Zeichen. Mit viel Tempo und Entschlossenheit ging das Team von Trainer Alfred Gislason schnell mit 3:1 in Führung. Doch anschließend übernahm Mathias Gidsel das Kommando. Der amtierende Welthandballer erzielte innerhalb kürzester Zeit drei Treffer und drehte die Partie zugunsten der Dänen auf 6:4. In der Folge entwickelte sich ein intensives, weitgehend ausgeglichenes Spiel. Beide Abwehrreihen arbeiteten konzentriert, zudem hielten die Torhüter auf beiden Seiten ihre Teams mit wichtigen Paraden im Spiel. Dänemark konnte sich nicht entscheidend absetzen. Kurz vor der Pause bot sich Deutschland sogar die Chance auf den Ausgleich, doch ein Siebenmeter nach Ablauf der Spielzeit blieb ungenutzt. So ging es mit einem knappen 12:13-Rückstand in die Halbzeit.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
VfB Lübeck
Anzeige
AOK
Anzeige
AOK

Nach dem Seitenwechsel stockte das Spiel zunächst auf beiden Seiten, ehe Marko Grgic nach rund fünf torlosen Minuten zum 13:13 ausglich. Auch in der Folge blieb die Partie offen, doch in der 38. Minute kam der Bruch im deutschen Spiel. Dänemark erhöhte das Tempo spürbar und bestrafte nun jeden technischen Fehler konsequent. Innerhalb weniger Minuten zogen die Skandinavier davon und stellten die Weichen früh auf Sieg. Deutschland fand gegen die Dynamik und Effizienz des Gegners keine Antwort mehr. Auch die Einwechslung von Andreas Wolff in der Schlussphase stoppte den Lauf der Dänen nicht mehr. Am Ende stand eine deutliche 26:31-Niederlage.

Für die DHB-Auswahl blieb dennoch alles in eigener Hand. Morgen kommt es zum entscheidenden Duell gegen Frankreich. Ein Unentschieden würde bereits für den Einzug ins Halbfinale reichen, doch gegen den amtierenden Europameister wird dafür eine klare Leistungssteigerung nötig sein.

Deutschland spielte in folgender Aufstellung
David Späth, Andreas Wolff – Nils Lichtlein (2), Johannes Golla (2), Miro Schluroff (2), Matthes Langhoff, Mathis Häseler (2), Juri Knorr (1), Julian Köster (4), Renars Uscins (6), Tom Kiesler, Franz Semper (2), Rune Dahmke (1), Justus Fischer, Marko Grgic (4), Jannik Kohlbacher

Alle bisherigen Spiele der Hauptrundengruppe I

DeutschlandPortugal 32:30
SpanienNorwegen 34:35
FrankreichDänemark 29:32
FrankreichPortugal 46:38
SpanienDänemark 31:36
DeutschlandNorwegen 30:28
PortugalNorwegen 35:35
SpanienFrankreich 36:32
DeutschlandDänemark 26:31

Die aktuelle Tabelle

1Dänemark 6:2 128:117 11
2Deutschland 6:2 122:121 1
3Frankreich 4:4 145:140 5
4Norwegen 3:5 132:137 -5
5Portugal 3:5 134:142 -8
6Spanien 2:6 133:137 -4

So geht es weiter

28.01.202615.30SpanienPortugal
28.01.202618.00DeutschlandFrankreich
28.01.202620.30DänemarkNorwegen

Bildquellen

  • Renars Uscins: Lobeca/Jan Kirschner
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein