
Lübeck – Beim Heimspiel des VfL Lübeck-Schwartau gegen TuSEM Essen am 1. Mai steht nicht nur der Sport im Mittelpunkt, sondern vor allem das gemeinsame Miteinander. Bereits vor dem Anwurf der Zweitliga-Partie gehört die Bühne den Inklusionsmannschaften: Der TuS Lübeck und die HSG Tills Löwen 08 eröffnen den Abend mit ihrem Spiel und setzen damit ein klares Zeichen für Vielfalt im Sport. Die Tore der Hansehalle öffnen an diesem Tag bereits um 17 Uhr, ehe um 17.10 Uhr das Inklusionsspiel beginnt. Der Anwurf der Partie zwischen dem Tabellenneunten aus dem Norden und dem 16. aus Essen erfolgt um 19 Uhr.
Röhrig warnt vor unangenehmem Gegner
Sportlich erwartet den VfL eine anspruchsvolle Aufgabe, auch wenn der Blick auf die Tabelle zunächst ein anderes Bild vermuten lässt. VfL-Coach David Röhrig ordnet die Situation differenziert ein: „Ich finde ein bisschen, dass die Situation von TuSEM Essen zeigt, wie stark die zweite Liga ist. Wenn man den Blick darauf wirft, wo sie in der Tabelle stehen, könnte man erwarten, dass sie aktuell in einem Krisenformat spielen. Wenn man sich dann aber die letzten Spiele anguckt, dann sind sie selbst mit Topteams der Liga absolut auf Augenhöhe, spielen einen sehr unangenehmen schnellen Ball. Im Angriff haben sie eine junge, aber wahnsinnig physische Abwehr. Würde man sich also nur die Spielweise aktuell angucken, könnte man durchaus ein Team im oberen Mittelfeld erwarten. Aber ihnen hat oft jetzt zuletzt das letzte Quäntchen Glück gefehlt, weshalb sie so unter Druck stehen. Das sollte für uns aber mehr als Warnung genug sein, wie schwer dieses Spiel wird.“
Bildquellen
- Röhrig: Lobeca/Max Petershans
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