Endspurt um Auf- und Abstieg weiter spannend

Nur Fürstenfeldbruck bereits abgestiegen, sonst Kopf-an-Kopfrennen

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Lübeck – In der 2. Handball-Bundesliga hat sich der Kampf um den Aufstieg in die LIQUI MOLY HBL sowie die Abstiegsplätze zugespitzt und geht in die Endphase. Spätestens am 26. Juni müssen alle Entscheidungen gefallen sein. Punktgleich, mit jeweils 54:14 Punkten, an der Spitze stehen der TuS N.-Lübbecke und der Handball Sport Verein Hamburg, gefolgt mit drei Punkten Rückstand vom VfL Gummersbach. In der Abschlusstabelle gibt bei Punktgleichheit der direkte Vergleich den Ausschlag für die bessere Platzierung, hier hat der HSVH in beiden Fällen die Nase vorn, sowie der TuS gegenüber dem VfL. Als erster von drei Absteigern steht der TuS Fürstenfeldbruck bereits fest, somit kommt es derzeit zwischen dem Wilhelmshavener HV, HSG Konstanz und dem TV Emsdetten zu einem Dreikampf. Zwei müssen am 26. Juni Fürstenfeldbruck in die Drittklassigkeit begleiten.

Aufstieg noch nicht entschieden – Spannung bleibt

Für den Tabellenführer TuS N.-Lübbecke und den HSV Hamburg stehen die Chancen für einen Aufstieg gut, da beiden Teams aus den beiden letzten Saisonspielen nur jeweils ein Punkt zum Erreichen des Ziels reicht. Der VfL Gummersbach muss auf einen totalen Blackout eines der beiden Spitzenreiter hoffen – dürfte keinen Punkt mehr erreichen – um noch eine Chance für den Aufstieg zu haben, wobei sie selbst beide Spiele siegreich beenden müssten. Somit ist diese Möglichkeit wie ein kleines Wunder für den VfL zu sehen.

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Zwei von drei Teams müssen im Abstiegskampf gehen

Als erster Absteiger steht der TuS Fürstenfeldbruck (17:51) bereits fest. In akuter Abstiegsgefahr befinden sich der Wilhelmshavener HV bei 25:43 Punkten (bekommen am Saisonende jedoch noch vier Punkte abgezogen), der TV Emsdetten (22:46) und die HSG Konstanz (21:45).

Wilhelmshavener HV
Mit derzeit 25:43 Punkten (real allerdings erst 21 Pluspunkte) hat der WHV noch zwei Spiele auszutragen. Am 19. Juni das Heimspiel gegen den TV Großwallstadt (Platz 8) und am letzten Spieltag, dem 26. Juni, beim EHV Aue (Platz 5). Im Idealfall können die Wilhelmshavener auf insgesamt (real) 25 Punkte kommen, sie haben aber den direkten Vergleich gegen die Mitkonkurrenten HSG Konstanz und TV Emsdetten gewonnen, wäre somit bei Punktgleichheit besser platziert.

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HSG Konstanz
Die HSG Konstanz weist 21:45 Punkte bei noch drei ausstehenden Spielen aus. Hier heißt es zweimal auswärts anzutreten, am 19. Juni beim VfL Gummersbach (Platz 3) und am 22. Juni beim TV Großwallstadt (8.), um am letzten Spieltag (26.6.) im Heimspiel die DJK Rimpar Wölfe (13.) zu empfangen. Vorausgesetzt alle drei Spiele würden erfolgreich absolviert, könnte die HSG auf 27 Punkte kommen. Im direkten Vergleich zu dem Mitkonkurrenten um den Kassenerhalt die HSG Konstanz gegenüber dem TV Emsdetten die Nase vorn, während der Wilhelmshavener HV seinerseits die bessere Ausgangsposition besitzt.

TV Emsdetten
Als Tabellensiebzehnter stehen beim TV Emsdetten (22:46) die beiden letzten Saisonspiele auf dem Plan, die letztendlich über den Klassenerhalt entscheiden. Am 19. Juni empfängt der TV den als Absteiger feststehenden TuS Fürstenfeldbruck und zum Ausklang geht es am 22. Juni nach Lübeck zum VfL Lübeck-Schwartau (9.). Bei zwei Siegen wären also maximal 26 Punkte erreichbar, was gleichzeitig bedeutet, dass das rettende Ufer mit mindestens einem Punkt Vorsprung vor den Mitkonkurrenten erreicht werden muss, da beide direkten Vergleiche zu Ungunsten der Emsdettener ausfielen. Eine schwere Aufgabe, die auf den TV Emsdetten wartet, der auf große Schützenhilfe angewiesen ist.

Damit bleibt der Aufstiegs- wie auch der Abstiegskampf weiterhin spannend, erste Vorentscheidungen könnten bereits am kommenden Wochenende fallen.

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