Erstklassiger VfL verlangt Flensburg alles ab

Tiger kratzen am Weiterkommen

Toby Tiger (VfL Lübeck Schwartau, Maskottchen) auf dem Fahrrad. Foto: Lobeca/Wolf Gebhardt
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Lübeck – Der VfL Lübeck-Schwartau hat die große Pokalüberraschung nur knapp verpasst. Gegen die SG Flensburg-Handewitt zeigte der Zweitligist einen starken Auftritt, führte zur Pause mit 19:16 und hielt die Partie bis in die Schlussphase offen. Am Ende setzte sich der Favorit mit 38:35 durch und zog in die nächste Runde des DHB-Pokals ein.

VfL bringt Flensburg ins Wanken

Von einem Klassenunterschied war lange Zeit wenig zu sehen. Der VfL spielte mutig auf und stellte den Bundesligisten immer wieder vor Probleme. Zur Halbzeit stand eine überraschende 19:16-Führung auf der Anzeigetafel. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Lübeck-Schwartau lange auf Augenhöhe, ehe Flensburg die Partie nach rund 45 Minuten drehen konnte. Erst in den letzten Minuten musste sich der VfL endgültig geschlagen geben.

Röhrig: „Riesenwerbung für den Handball in Lübeck“

VfL-Trainer David Röhrig zeigte sich trotz des Ausscheidens begeistert von seiner Mannschaft: „Wir haben ein fantastisches Handballfest in Lübeck gesehen. Wahnsinn, was die Jungs hier gespielt haben.“ Besonders hob er Ole Hagedorn mit seinem „unfassbaren Timing im Wurf“ und Einar Nickelsen hervor, der „ganz toll Regie geführt“ habe. Gleichzeitig trauerte Röhrig der großen Chance etwas hinterher. „Schade, dass wir dann in der Crunch-Time die ganz klaren Bälle nicht reinmachen und noch ein bisschen Pech mit Abprallern hatten. Das wäre das i-Tüpfelchen gewesen.“ Ein Weiterkommen sei durchaus möglich gewesen. „Ich glaube, wir haben heute Riesenwerbung für den Handball in Lübeck gemacht und hoffen auch, dass wir das in den nächsten Wochen mit rüberretten können.“

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