Nadja Glass setzt sich durch
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Stockelsdorf – In der Schleswig-Holstein-Liga der Frauen hat der ATSV Stockelsdorf II mit einem 25:22 (13:9)-Start-Ziel-Sieg über den HC Treia/Jübek seinen zweiten Saisonsieg eingefahren und sich auf Platz 8 verbessert. Die Männer am gleichen Ort gegen den gleichen Gegner taten sich wesentlich schwerer, kamen nie richtig ins Spiel und mussten sich am Ende mit einem 31:31 (15:18) gegen den HC Treia/Jübek begnügen, hielten trotzdem noch den Kontakt zur Spitze.

Frauen
ATSV Stockelsdorf II – HC Treia/Jübek 25:22 (13:9)

Mit dem Schwung des Punktgewinns des vergangenen Wochenendes ging es für den ATSV Stockelsdorf II in die Begegnung gegen den HC Treia/Jübek. In der ersten Halbzeit legte die Mannschaft von Trainer Andreas Brüßhaber den Grundstein für den späteren Sieg.

Nach dem 1:0 erzielte der Gast beim 1:1 in der 2. Minuten den einzigen Gleichstand in der Partie. Der ATSV II setzte sich schnell auf 4:1 (7.) und 9:4 (19.) ab. Die Hintermannschaft war wie ein Bollwerk und im Angriff wurden konsequent die Chancen verwertet. So ging es über 13:7 mit 13:9 in die Kabine.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, während der Gastgeber das Spielgeschehen weiter kontrollierte, schaffte es der Gast nicht der Partie noch eine Wende zu geben. Am Ende stand ein nie gefährdeter und verdienter 25:22-Sieg auf der Anzeige und die Mannschaft feierte – mit der Rückkehrerin und sechsfachen Torschützin Stephanie Markmann – den Sieg mit den Fans.

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf II:
Stephanie Markmann (6/1), Hannah Treichel (5/1), Isabel Neumann und Lara Kieckbusch (je 5), Susen Grotzky (2/1), Nadja Glass (2)

Männer
ATSV Stockelsdorf – HC Treia/Jübek 31:31 (15:18)

Im Spiel des Tabellenvierten ATSV Stockelsdorf und dem Siebten HC Treia/Jübek gab es nach 60 Minuten eine Unentschieden, was beiden Mannschaften den Blick weiterhin nach oben gestattet. Der Gastgeber lief von Beginn an einem Rückstand hinterher, nachdem er die Siebenmeter-Chance zur Führung vergab. In der 12. Minute lag die Mannschaft von Trainer Fabian Jäger mit 4:7 hinten, was eine Auszeit nach sich zog. Doch der Zugriff auf das Spiel gelang nicht, so gingen die Stockelsdorfer mit einem 15:18 in die Kabine.

Trainer Fabian Jäger versteht die Welt nicht
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Aus der Kabine kam der ATSV hochmotiviert und zeigte auch gleich, dass es nicht gewillt war, die Partie aus der Hand zu geben. Stockelsdorf verkürzte – trotz Unterzahl – auf ein Tor beim 22:23 nach 43 Minuten und erzielte kurz darauf das 25:25 (48.). Doch es gelang den Gästen immer wieder in Führung zu gehen. In Unterzahl gelang dem Gastgeber erneut der Ausgleich zum 29:29 und wenig später die erste Führung des Spiels beim 30:29 (56.) Durch eine Zeitstrafe gegen die Bank kassierte der ATSV Stockelsdorf das 30:30. Nach der ATSV-Auszeit die erneute Führung, die die nächste Auszeit der Gäste zur Folge hatte. Mit Ablauf der regulären Spielzeit verwandelte der HC Treia/Jübek einen Siebenmeter zum 31:31-Endstand.

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf:
Finn Wiethölter (9), Markus Warschun (6/1), Yannick Lund und Lukas Deelmann (je 5), Jesse Reinke und Till Meisner (je 2), Christopher Frädrich und Florian Zeschke (je 1)

Alle Spiele der SH-Liga auf einen Blick:
Frauen

HSG Tarp/Wanderup – Suchsdorfer SV 25:22 (10:13)
ATSV Stockelsdorf II – HC Treia/Jübek 25:22 (13:9)
SG Dithmarschen Süd – Lauenburger SV 26:25 (12:11)
HSG Horst/Kiebitzreihe – Preetzer TSV 18:30 (7:14)
SV Sülfeld – TSV Lindewitt 25:19 (9:10)
HSG Tills Löwen – Slesvig IF 18:42 (7:20)

Männer
MTV Herzhorn – HSG Mönkeberg-Schönkirchen 30:29 (14:14)
HSG SZOWW – HSG Tills Löwen 26:22 (12:9)
HSG Tarp/Wanderup – HSG Marne/Brunsbüttel 26:20 (14:9)
ATSV Stockelsdorf – HC Treia/Jübek 31:31 (15:18)
TuS Aumühle-Wohltorf – HSG Holsteinische Schweiz 29:20 (12:9)
HSG SZOWW – TSV Hürup II 26:23 (16:13)
TSV Sieverstedt – Bredstedter TSV 34:36 (15:18)

(kbi)