„Frogs-Ladies“ und To/Lee glanzlos ins Halbfinale des HSVH-Pokals

Soll erfüllt und einfach nur einen Haken dahinter

Annika Jordt (# 13) und Nele Mönnich (# 39) leisten gegen Preetz Schwerstarbeit
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
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Lübeck – Im Viertelfinale der Pokalrunde vom Handball Verband Schleswig-Holstein (HVSH-Pokal) taten sich beide Drittligateams aus dem Berichtsraum von HL-SPORTS schwer, das Halbfinale zu erreichen. Die „Frogs-Ladies“ setzten sich gegen den Oberligisten Preetzer TSV sowie die SG Todesfelde/Leezen gegen den Schleswig-Holstein-Ligisten HSG Holstein Kiel/Kronshagen erst in der Endphase durch. Beide Mannschaften erreichten, ohne sich mit Ruhm zu bekleckern, das Halbfinale des HVSH-Pokals.

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SV Henstedt-Ulzburg – Preetzer TSV 23:17 (14:11)
Nach dem vorzeitigen Drittliga-Klassenerhalt am vergangenen Wochenende folgte gegen den Oberligisten Preetzer TSV der Einzug ins Halbfinale des HSVH-Pokals. Nach einem etwas sehr zähen Beginn mit den 1:1 in der 5. Minute setzten sich die „Frogs-Ladies“ auf 6:2 (12.) ab, ohne dabei zu glänzen. Auch der weitere Verlauf blieb wenig überzeugend, mit Ausnahme der beiden Torhüterinnen, dass mit einem 14:11 die Seiten wechselten.
Die zweite Hälfte begann mit einem stotternden Angriff der Gastgeberinnen, was den Preetzer TSV wieder Morgenluft schnuppern ließ, der auf 16:17 (47.) verkürzte. Der Endspurt der Mannschaft des Trainergespanns Patrick Kohl und Maik Schulze mit einem 6:1-Lauf brachte am Ende noch ein versöhnliches Ergebnis und den Einzug ins Halbfinale.
„Zum Spiel lässt eigentlich nicht viel sagen, es war ein unterirdisches Spiel nach der guten Leistung gegen Pfeffersport Berlin. Es gab unfassbar viele Fehler, das war schon erschreckend, vor allen in der ersten Halbzeit“, war Co-Trainer Schulze ein wenig angefressen über den Auftritt der Mannschaft. „Bei Preetz merkte man, dass sie nichts zu verlieren hatten und sie haben ihre Sache sehr gut gemacht. Hinten heraus ging Preetz die Luft aus, wodurch wir uns mit ein paar guten Aktionen absetzten.“

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AOK

Torschützen für den SV Henstedt-Ulzburg
Annika Jordt und Annika Günther (je 4), Emilie Wolf und Caroline Rodewald (je 3), Lara Haarbrücker, Lisa Prante, Carina Büchel und Lina Röttger (je 2), S. D. (1)

HSG Holstein Kiel/Kronshagen – SG Todesfelde/Leezen 19:27 (11:12)
Nach einem schnellen 3:0, nach gut drei Minuten, geriet der Angriff ins Stocken, was die HSG Holstein Kiel/Kronshagen nutzte, um sich besser in Szene zu setzen. So wurde aus einer 8:5-Führung in der 22. Minute ein 8:9 (25.) und eine Minute später ein 9:11, was zur Auszeit bei der SG Todesfelde/Leezen führte. Nach drei Treffern in Folge ging es mit einem knappen 12:11 in die Kabine.
Auch in der zweiten Hälfte ein Stotterstart des Drittligisten beim Schleswig-Holstein-Ligisten, der beim 15:14 (41.) nochmals in Führung ging. Mit vier Toren ohne Gegentreffer brachte sich To/Lee mit dem 18:15 (44.) doch noch auf die Siegerstraße. Am Ende erreichten die Gäste glanzlos das Halbfinale mit einem 27:19-Erfolg.
„Wir haben uns gestern im Pokal nicht wirklich mit Ruhm bekleckert und haben zusätzlich die starke gegnerische Torhüterin zum Matchwinner geworfen. Lediglich zur Mitte der zweiten Halbzeit konnten wir uns absetzen und phasenweise unser Tempospiel an den Tag legen. Dennoch sind wir froh, eine Runde weiter zu sein“, zeigte sich Laura Groke sichtlich erleichtert.

Torschützen für den SG Todesfelde/Leezen
Marie Sophie Grabowski (5/3), Janina Kardel und Lina-Cathleen Asmussen (je 5), Leonie Wulf, Marit Kaps und Janne Hübner (je 3), Kim Lang (2), Sarah Diekert (1)

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