Fünf positive Corona-Befunde – HSV Hamburg in Quarantäne

Anzeige
Kanzlei Proff

Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat mitgeteilt, dass nach fünf positiven Corona-Befunden innerhalb des Zweitliga-Teams das Gesundheitsamt Quarantäne für die Mannschaft angeordnet hat – was bereits zur Absage des gestern (23.9.) geplanten Testspiels beim Ligakonkurrenten VfL Lübeck-Schwartau führte. Somit beantragte der HSV Hamburg gestern die Verlegung des ersten Spiels der 2. Handball-Bundeliga (2. HBL) beim TuS N.-Lübbecke am 2. Oktober. Die positiv getesteten Spieler müssen bis zum 2. Oktober in Isolation, die negativ getesteten bis zum 6. Oktober in Isolation bleiben.

HSV Hamburg beantragt Spielverlegung

Der HSVH beantragte gestern eine Spielverlegung für die Saisonauftakt-Partie (2.10.) gegen den TuS N-Lübbecke. Nach fünf positiven Corona- Tests innerhalb der Mannschaft mussten sich die HSVH-Spieler in häusliche Quarantäne begeben und können in den kommenden Tagen nicht trainieren – sowie am 2. Oktober auch nicht spielen. Das teilten die zuständigen Gesundheitsämter den Spielern am Mittwoch mit. Alle Spieler, die positiv getestet wurden, müssen somit bis zum 2. Oktober (10 Tage) in Isolation bleiben, die Spieler, bei denen in der Testung vom Montag ein negatives Ergebnis vorlag, müssen sich sogar wegen der zusätzlich eingerechneten möglichen Inkubationszeit bis zum 6. Oktober (14 Tage) in den eigenen vier Wänden aufhalten. Somit muss das Auswärtsspiel des ersten Spieltags der neuen Saison der 2. HBL gegen den TuS N- Lübbecke (2.10.) aufgrund der Quarantäne-Zeiten verschoben werden.

Nach Rücksprache mit der Handball-Bundesliga (HBL) wird der HSV Hamburg aus Datenschutzgründen vorerst keine weiteren Angaben zu den betroffenen Spielern machen.

Erstes Heimspiel gegen die HSG Konstanz ebenfalls fraglich

Da die Hamburger erst am 7. Oktober das Training mit voller Mannschaft aufnehmen können – wenn die Isolationszeit aller Spieler vorüber ist – steht auch das erste Heimspiel (10.10.) gegen die HSG Konstanz auf der Kippe. Aus diesem Grund suchte Geschäftsführer Sebastian Frecke das Gespräch mit der HBL, um die Möglichkeit einer Verlegung auszuloten.

„Wir stehen bezüglich des Konstanz-Spiels bereits im Austausch mit der HBL, da es mit Blick auf die Verletzungsprophylaxe und auf die sportliche Fairness kaum zu verantworten ist, die Jungs nach zwei Wochen in Quarantäne mit nur drei möglichen Trainingstagen wieder in einen Wettkampf zu schicken“, erklärte Frecke.

Heute nächster Corona-Test

Derzeit kann beim HSVH niemand ausschließen, dass es auch noch weitere positive Corona-Fälle innerhalb der Mannschaft oder des Trainer- und Betreuerstabs gibt. Die fünf positiv getesteten Spieler, die ohne Krankheits-Symptome waren, haben bis zur Mitteilung der Ergebnisse ganz normal am Training teilgenommen und sich im Kreis der Mannschaft aufgehalten. Erst am Dienstagabend begaben sich alle Spieler vorsorglich in freiwillige Quarantäne. Darum werden heute alle Spieler, die am Montag negativ getestet wurden, erneut im LANS Medicum getestet, um weitere Infektionen schnellstmöglich erkennen und die Infektionsketten unterbrechen zu können.

(PM)