Gegen Melsungen wollen Hamburger vierten Sieg in Folge einfahren

Tabellenvierte eine Herausforderung für die Mannschaft von Toto Jansen

Dani Baijens will gegen Melsungen den HSV-Hamburg zum Erfolg führen
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat in der Handball-Bundesliga (HBL) morgen (1.4.) um 16.30 Uhr den Tabellenvierten MT Melsungen in der Sporthalle Hamburg zu Gast. Aus dem Hinspiel haben die Hamburger nach der 26:33-Niederlage noch eine Rechnung offen und wollen die Herausforderung meistern, nach über vier Wochen ohne Heimspiel.

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Kandidat für Europapokalplatz zu Gast in Hamburg

Im Vorfeld des Spieltags steht der HSV Hamburg nach 24 Spielen im Mittelfeld auf Platz 12 (20:28 Punkte). Die Melsunger, aktuell mit zwei Spielen mehr als die Hamburger, liegen nach ihrem kürzlichen 26:25-Heimerfolg gegen den TBV Lemgo Lippe auf dem 4. Rang und befinden sich voll und ganz im Rennen um die internationalen Plätze.

Im Hinspiel zu Saisonbeginn spielten die Melsunger in der ersten Halbzeit groß auf und fuhren nach einer 19:9-Pausenführung letztlich einen ungefährdeten 33:26-Heimsieg ein. Wenige Monate zuvor entschieden die Hamburger ihre Heimpartie am letzten Spieltag der Vorsaison mit 33:28 wiederum für sich. Auch in der Saison 2021/22 gewann der HSVH die Heimbegegnung gegen die MT und ist somit seit dem Bundesligaaufstieg zuhause gegen die Melsunger ungeschlagen.

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Internationale Klasse in Reihen der MT

Nicht allein durch den überzeugenden Saison-Auftakt (14:0 Punkte) zeigte die MT eindrucksvoll, zu was sie im Stande ist. Trainer Parrondo greift in seinem Aufgebot auf viele hochklassige Spieler zurück. Denker und Lenker im Melsunger Spiel ist Mittelmann Erik Balenciaga. Der agile Spanier bildet den verlängerten Arm des Trainers, hat 168 Torbeteiligungen (76 Tore, 92 Assists) und ist zudem der Spieler mit dem meisten Ballbesitz in der gesamten Handball-Bundesliga (3 Stunden und 23 Minuten).

Häufig von ihm in Szene gesetzt werden Nationalmannschafts-Rechtsaußen Timo Kastening (118 Tore), Elvar Örn Jonsson (116) und Ivan Martinovic (104). Den größten Anteil in der Defensive übernehmen bei Melsungen Torhüter Nebojsa Simic und Kreisläufer Adrian Sipos. Erstgenannter hielt bis dato 189 Würfe auf sein Tor und gehört mit diesem Wert zur Top-Fünf der Liga. Sipos zeigte im Innenblock körperliche Präsenz und liegt aktuell bei 25 Blocks (drittbester Wert der Liga). Seine Körperlichkeit kommt ihm allerdings nicht ausschließlich zugute. Der 34 Jahre alte Ungar hält mit 30 Zwei-Minuten-Strafen vor diesem Spieltag den Ligahöchstwert.

HSV Hamburg will mit Teamstärke für Überraschung sorgen

Das Selbstvertrauen der HSVH-Akteure ist durch die aktuelle Siegesserie zurückgekehrt. Besonders die beiden Auswärtserfolge bei den Rhein-Neckar Löwen und bei der HSG Wetzlar bestätigten dem Team neben der eigenen Willensstärke auch ihre handballerische Qualität. Der Hamburger Aufwärtstrends der letzten Wochen lässt sich dabei nicht allein auf Einzelspieler zurückführen. Während beim letzten Heimsieg gegen Göppingen Casper Ulrich Mortensen mit 13 Toren das Spiel an sich riss, performte bei den Löwen ganz besonders Zoran Ilic (8 Tore). Am vergangenen Sonnabend übernahm Leif Tissier mit zehn Torbeteiligungen viel Verantwortung. Torhüter Johannes Bitter war zudem starker Rückhalt mit zwölf Paraden (Quote 32,4%).

HSVH-Spielmacher Dani Baijens (18 Tore in den letzten drei Spielen) sieht auch deshalb für sich und sein Team Möglichkeiten, auch gegen die favorisierten Melsunger erfolgreich zu sein. „Gegen Melsungen haben wir oft gute Spiele gemacht und in einem Heimspiel mit voller Halle ist immer alles möglich“. so der 25-Jährige. Baijens fügt zudem an: „Natürlich ist Melsungen ein Top-Team, aber die letzten Spiele haben gezeigt, was wir können. Ich hoffe und bin positiv gestimmt, dass weitere Punkte drin sind und wir unseren Lauf fortsetzen können, sofern wir erneut als Einheit spielen.“ Mit Spannung verfolgt wird die Partie von rund 3.750 Fans in der schon fast ausverkauften Sporthalle Hamburg.

Bildquellen

  • HSVH-Spielmacher Dani Baijens: Lobeca/Ralf Homburg
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