Foto: Lobeca/Kaben

Lübeck – Zwischen der geliebten Hansehalle in Lübeck, Partien auf eigenem Terrain und Auswärtsauftritten, lagen im bisherigen Saisonverlauf teilweise Welten beim VfL. In Zahlen: 18:2 Punkte wurde zuhause eingefahren, 6:12 Zähler nur in der Fremde verbucht vor dem Gastspiel am Sonntag in Eisenach. Das Ziel, mit dem man nach Thüringen anreiste per Bus, erklärte sich von selbst: Ein Sieg sollte möglichst nun her! Das gelang nicht ganz. Die Begegnung in der Werner Assmann Halle endete aus Sicht der Schleswig-Holsteiner mit 30:30 (13:16). Aber ein Punkt ist besser wie keiner…

Fehlstart, nur langsam berappelt…

Zu Beginn war gleich einmal der Wurm drin bei den Gästen. Die Defensive, dort konnte der VfL nicht auf die Dienste des verletzten Jan Schult zurückgreifen,  stand instabil. Zudem wurde im Angriff einiges liegengelassen. Eisenach nutzte das, erspielte sich nach gut zehn Minuten ein 6:2. VfL-Coach Piotr Przybecki sah sich veranlasst eine Auszeit zu nehmen. Immerhin gelang es danach den Schleswig-Holsteinern etwas geordneter aufzutreten und beim  Gang in die Kabine „nur“ mit drei Buden im Hintertreffen zu liegen.  Ärgerlich allerdings: Martin Waschul sah in der 28. Minute noch glatt Rot.

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Schnelle Mitte, alles wieder offen…

Im zweiten Abschnitt wurde es zunächst etwas hektisch, vergaben beide Clubs Chancen. Die Lübecker kamen allerdings näher, auch dank nun praktizierter, schneller Mitte heran. Carl Löfström verkürzte auf 18:17 (35.). Geht da noch mehr?

Ausgleich, danach begann der Krimi…

Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff hatte sich an der Konstellation nichts verändert. Eisenach lag mit einem in Front. Doch dann glich Jasper Bruhn zum 22:22 (48.) aus. Der Rest war Spannung pur. Eisenach netzte ein, Mex Raguse ebenfalls – 26:26 (54.). Am Ende jubelte der VfL über einen Punkt auf dem Punktekonto, den Julius Lindskog Andersson mit seinem Treffer zwei Sekunden vor Ultimo sicherte.

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VfL Lübeck-Schwartau: Klockmann, Conrad – Potratz, Gonschor (1), Raguse (7), Lindskog Andersson (3), Hansen (1), Löfström (2), Waschul, Versteijnen (8), Schrader, Kretschmer (1), Hagen, Bruhn (7).

Spielfilm: 1:1 (2.), 4:1 (9.), 6:2 (12.), 9:6 (17..), 11:8 (23.), 12:10 (26.), 16:13 (30.) – 17:14 (33.), 19:18 (39.), 22:21 (46.), 25:24 (52.), 28:28 (56.), 30:30 (60.).

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