
Todesfelde – Am vergangenen Wochenende hat sich der SV Todesfelde in der 3. Liga der Frauen durch den 16. Sieg vorzeitig für die Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga qualifiziert. Ein Erfolg aus sechs Partien fehlt derweil nur noch für die sichere Meisterschaft. Seit der Rückrunde trägt Helene Stübinger aus Kiel zum großen Ziel entscheidend bei. Sie merkte bei ihrer Ankunft sofort, welch besondere Atmosphäre in dieser Mannschaft herrscht.
„Sportlich wie menschlich eine Einheit“
Beim SVT wird vor allem die Unterstützung großgeschrieben. Jeder hilft sich gegenseitig und hinzu kommt die Rückendeckung eines ganzen Ortes. „Die Geschlossenheit des Teams und der Support untereinander zeichnet dieses Team unglaublich aus. Es ist nicht nur sportlich sondern auch menschlich eine Einheit, die ein ganzes Dorf als Rückhalt hat“, sagt Stübinger.
Wohlfühloase seit Beginn
Bei den Segebergern fühlt es sich an, wie in einer Familie. Dabei gibt es keinen Egoismus – es zählt das beste Ergebnis für Team und Verein, wie die Kielerin beschreibt: „Es ist ein familiäres Umfeld bei dem jeder alles reinwirft, um das beste Ergebnis nicht nur für sich sondern für den ganzen Verein zu erlangen. Ich kann nur sagen, dass ich mich sofort wohlgefühlt habe und mich auf den Rest der Saison freue.“
So nah am Ziel
In den vergangenen Wochen stand in Todesfelde alles unter dem Ziel, die Lizenz für Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga finanziell zu ermöglichen. Ein zusätzlicher Etat von 150.000 Euro wurden dafür benötigt – und dieser wurde erreicht, auch wenn offiziell noch ein paar Euro fehlen. Der Verein meldete allerdings Vollzug und hofft dennoch auf weitere Unterstützung. Über die Plattform www.svt-nextstep.de können Fans, Unternehmen und Unterstützer den SV Todesfelde begleiten, sich beteiligen. Die Lizenz wurde bereits beantragt.
Bildquellen
- Stübinger: Lobeca/Fabian Lamprecht
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