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Dortmund – Handball-Bundestrainer Alfred Gislason hat für sein erstes Länderspiel den 21er-Kader für die beiden ersten Qualifikationsspiele der deutschen Handball-Nationalmannschaft gegen Bosnien-Herzegowina am 5. November um 16.15 Uhr im Düsseldorfer ISS DOME und am 8. November um 15.15 Uhr gegen Lettland in Tallinn bekannt gegeben. Das DHB-Team kommt am kommenden Montag (2.11.) zum vorbereitenden Lehrgang zusammen. Beide Spiele werden vom ZDF live im frei empfangbaren Fernsehen übertragen.

Start zur EM-Qualifikation gegen Bosnien-Herzegowina und Estland

In der Qualifikation zur EHF EURO 2022 trifft die deutsche Handball-Nationalmannschaft neben Bosnien-Herzegowina und Estland noch auf Österreich. Die Vergleiche mit Österreich werden am 6. oder 7. und 9. oder 10. Januar 2021 stattfinden, die Rückspiele gegen Bosnien-Herzegowina und Estland am 28. oder 29. April und 2. Mai des nächsten Jahres. Die EHF EURO 2022 wird vom 13. bis 30. Januar 2022 in Ungarn und der Slowakei ausgetragen. Aus den acht Qualifikations-Gruppen qualifizieren sich die Gruppensieger und Gruppenzweiten sowie die vier besten Dritten. Neben den beiden Gastgebern Ungarn und Slowakei sind bereits der aktuelle Europameister Spanien und der EM-Zweite Kroatien direkt qualifiziert.

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Juri Knorr schafft Sprung in Nationalkader

Im Kader erscheinen sowohl bekannte als auch neue Namen. Christian Dissinger, 2016 Europameister und Olympiadritter, aber im Laufe beider Turniere verletzt, rückt wieder ins Blickfeld. Der 28-jährige Rückraumlinke spielt seit zwei Jahren für RK Vardar Skopje und gewann 2019 mit dem nordmazedonischen Spitzenklub die Champions League. Auch Finn Lemke – wie Dissinger Teil der Erfolgsgeschichten von 2016 – steht in Gislasons Fokus. Dies gilt ebenfalls für den 22-jährigen Göppinger Sebastian Heymann, der sich nach einem Kreuzbandriss mit starken Spielen in der Handball-Bundesliga zurückgemeldet hat. Aktuell jüngster Akteur und potenziell erster A-Nationalspieler des Jahrgangs 2000 ist der 20-jährige Schwartauer Juri Knorr, der beim TSV GWD Minden spielt.

Am vergangenen Montag (26.10.) meldete der Deutsche Handballbund (DHB) einen erweiterten 35er-Kader an die European Handball Federation (EHF). Nur aus diesem Kreis kann Gislason für die kommenden beiden Länderspiele gegen Bosnien-Herzegowina und Estland schöpfen, falls Nachnominierungen erforderlich werden sollten.

„In die Nominierung sind Eindrücke und Ereignisse der vergangenen Wochen eingeflossen“, sagte Gislason. „Zum Beispiel wird nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Jannik Kohlbacher und Johannes Golla am Kreis Moritz Preuss nachrücken. Ich freue mich darauf, die Arbeit mit der Nationalmannschaft fortsetzen und endlich mit dem Team trainieren zu können. Wir werden das Beste aus diesen gemeinsamen Tagen machen.“

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„Wir haben ein Hygienekonzept für unsere Nationalmannschaften entwickelt, um ein bestmögliches Umfeld für alle Beteiligten zu schaffen“, sagte Axel Kromer. „Ein Lehrgang in der Corona-Pandemie bleibt eine Herausforderung, aber wir freuen uns und sind dankbar, dass wir uns endlich als deutsche Handball-Nationalmannschaft wieder gemeinsam auf den Weg machen können.“

Das Aufgebot für den Lehrgang und die Länderspiele

Tor:
Andreas Wolff (KS Vive Kielce/POL), Johannes Bitter (TVB Stuttgart), Silvio Heinevetter (MT Melsungen)
Kreis:
Hendrik Pekeler, Patrick Wiencek (beide THW Kiel), Moritz Preuss (SC Magdeburg), Finn Lemke (MT Melsungen)
Rechts Außen:
Tobias Reichmann, Timo Kastening (beide MT Melsungen),
Rückraum Rechts:
Kai Häfner (MT Melsungen), Franz Semper (SG Flensburg-Handewitt), Steffen Weinhold (THW Kiel)
Rückraum Mitte
Philipp Weber (SC DHfK Leipzig), Juri Knorr (TSV GWD Minden), Marian Michalczik (Füchse Berlin)
Rückraum Links:
Julius Kühn (MT Melsungen), Sebastian Heymann (Frisch Auf Göppingen), Christian Dissinger (RK Vardar Skopje/MKD), Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf)
Links Außen:
Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Marcel Schiller (Frisch Auf Göppingen)

(DHB)