Hamburg kehrt am Freitag den 13. mit zwei Auswärtspunkten zurück

Nicolaj Jørgensen mit 14 Toren bei 100-Prozentquote der Matchwinner

Nicolaj Jørgensen (# 11) mit 14 Toren und einer 100%-Quote
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
Anzeige
Kanzlei Proff

Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat in der Handball-Bundesliga (HBL) beim Tabellenneunten, dem TSV Hannover-Burgdorf, am Freitag den 13. beide Punkte entführt und den viermonatigen Auswärtsfluch abgelegt. In einem von der Offensivleistung geprägten Spiel wurde Nicolaj Jørgensen mit 14 Toren, davon drei von der Siebenmeterlinie, und einer 100-Prozentquote der Matchwinner der Hamburger.

TSV Hannover-Burgdorf – HSV Hamburg 35:37 (18:18)

Der Handball Sport Verein Hamburg vergab per Siebenmeter durch Frederik Bo Andersen die Chance zur Führung und kassierte im Anschluss das 0:1. Elias Kofler glich postwendend aus, doch der TSV Hannover-Burgdorf agierte mit einer recht offensiven Abwehr und erzielte in der 6. Minute die 3:1-Führung. Moritz Sauter und Jacob Lassen glich kurz darauf aus. Hannover legte erneut vor und Hamburg glich aus. Nach dem 7:8 (14.) netzte Bo Andersen und Kaj Geenen zum 9:8 (16.) zur ersten Hamburger Führung. Nun legte der HSV Hamburg vor und Hannover glich aus. Aus dem 11:11 (19.) machten Nicolaj Jørgensen und Niklas Weller das 13:11 (21.) und die Zwei-Tore-Führung für die Gäste. Die Recken nahmen ihre Auszeit und glichen anschließend zum 14:14 (24.) durch zwei Treffer ins leere Hamburger Tor aus, nachdem der HSVH im Sieben-gegen-Sechs das 14:12 erzielt hatte. Bis zum 18:18-Pausenstand wechselte die Führung erneut.

Die zweite Hälfte begann für die Hamburger wie bereits die erste, Bo Andersen scheiterte von der Siebenmeterlinie, er verfehlte das Tor. Der Haupttorschütze des Abends Jørgensen, brachte den HSVH wieder mit 19:18 (33.) in Führung, die per Siebenmeter von Hannover ausgeglichen wurde. Nach dem 22:21 (37.) von den Recken, verdichteten die Hanseaten die Abwehr und setzten zu einem 3:0-Lauf zum 24:22 (41.) an, davon die beiden letzten Treffer per Gegenstoß. Die Auszeit der Gastgeber unterbrach diesen Sturmlauf und das Spiel gestaltete sich wieder ausgeglichen.
Nach einer Parade von Mohamed El Tayar, der kurz vorher für Robin Haug ins Tor gekommen war, erhöhte Kaj Geenen mit dem 27:24 (46.) erstmal auf drei Tore. In der 50. Minute erhöhten Bo Andersen und Jørgensen auf 30:26 und der höchsten Führung für die Hamburger. Nach dem 32:28 (52.) erwischte Hannover-Burgdorf einen guten Start in die Crunchtime und schloss einen 3:0-Lauf zum 31:32 (54.), nach einem Ballverlust der Hamburger, ab. Die Halle stand Kopf und feuerte ihre Recken frenetisch an. Doch die Hamburger behielten kühlen Kopf, wehrten sich und erkämpften beim 35:32 (58.) eine kleine Vorentscheidung. Nach der dritten Hannoveraner Auszeit öffneten die Gastgeber die Deckung weiter und brachten im Angriff den 7. Feldspieler, was zum 35:36-Anschlusstreffer führte, als noch 31 Sekunden Restspielzeit waren. Trainer Torsten Jansen nahm 21 Sekunden vor Ultimo seine letzte Auszeit und gab letzte Anweisungen. Hannover ging weiter in die totale Manndeckung über, doch fast mit der Schlusssirene erzielte Moritz Sauter den viel umjubelten 37:35-Endstand.
Dieses war der erste Auswärtssieg seit dem Sieg in Berlin am 26. Oktober gegen die Füchse Berlin.

Anzeige
Anzeige
AOK
Anzeige
AOK
Anzeige
Anzeige
VfB Lübeck

„Das war ein äußerst intensives Spiel“, freute sich Trainer Torsten Jansen hinterher auf der Pressekonferenz. „Ich bin wahnsinnig glücklich, dass wir auswärts gewonnen haben – und das bei einer sehr starken Mannschaft aus Hannover. Wir hatten in den letzten Wochen nicht so viel Spaß – bis auf das Spiel gegen Melsungen – was die Punkteausbeute anging. Deswegen war es für uns wichtig, hier heute ein anderes Gesicht zu zeigen. Und das war auch uns selbst gegenüber angemessen. Die Art und Weise, wie wir gewonnen haben, stimmt mich sehr positiv für die verbleibenden Spiele.“

Der Handball Sport Verein Hamburg spielte in folgender Aufstellung
Mohamed El Tayar, Robin Haug – Toma Gadza, Oliver Norlyk (1), Elias Kofler (1), Jacob Lassen (5), Nicolaj Jørgensen (14/3), Niklas Weller (4), Kaj Geenen (2), Maximilian Botta, Frederik Bo Andersen (4), Einar Olafsson, Moritz Sauter (6), Casper Ulrich Mortensen, Azat Valiullin

Bildquellen

  • Matchwinner Nicolaj Jørgensen HSVH: Lobeca/Ralf Homburg
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein