Hamburg mit offenem Visier zum schwer erkämpften Heimsieg gegen Wetzlar

Der HSV Hamburg verabschiedete nach dem Spiel ausscheidende Spieler

Der HSV Hamburg verabschiedet sich nach dem letzten Heimspiel von seinen Fans
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat sich in seinem letzten Heimspiel der Saison vor 3.160 Zuschauern in der Sporthalle Hamburg mit einem schwer erkämpften Erfolg von seinen Fans verabschiedet. Gleichzeitig war es für Kapitän Niklas Weller das letzte Punktspiel in der HBL für den HSV Hamburg vor heimischer Kulisse. Am Ende feierten die Fans nicht nur Wellers gebührenden Abschied, sondern sie verabschiedeten ebenfalls alle weiteren verdienten ausscheidenden Spieler, die Hamburg am Ende der Saison verlassen werden.

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HSV Hamburg – HSG Wetzlar 33:32 (19:20)

Die HSG Wetzlar eröffnete die Partie nach 41 Sekunden mit dem 1:0, der Handball Sport Verein Hamburg glich postwendend zum 1:1 durch Nicolaj Jørgensen in der 2. Minute aus. Hamburg ließ in den nächsten Angriffen einige Chancen liegen, was die Gäste mit einem 3:0-Lauf zum 4:1 (6.) bestraften. Langsam fand der HSV Hamburg im Angriff ebenfalls zu Lösungen, doch die Hintermannschaft blieb löchrig wie ein „Schweizer Käse“ und die Torhüter fassten hüben wie drüben nichts an. So ging es Tor um Tor weiter bis zum 4:7 (9.), bevor den Hamburgern ebenfalls mit einem 3:0-Lauf der Ausgleich beim 7:7 (10.) gelang. Darunter zwei Tore per Gegenstoß durch Casper Ulrich Mortensen. Wetzlar legte weiter einen Treffer vor, Hamburg glich aus. Nach dem 12:13 (19.) netzten die Gastgeber erneut dreifach in Folge zur ersten Hamburger Führung zum 15:13 (24.). Nach Jørgensen traf Mortensen erneut doppelt. Doch die HSG Wetzlar ließ sich nicht beeindrucken und machte weiter Druck, verkürzte auf ein Tor und glich anschließend zum 18:18 (28.) per Gegenstoß nach Hamburger Fehlpass aus. In die Kabine nahmen die Gäste eine knappe 20:19-Führung.

Die zweite Halbzeit wurde mit einem Gegenstoßtor der HSG Wetzlar eröffnet, nachdem die Hamburger sich einen Fehlwurf leisteten. Nach dem Anschlusstreffer von Jørgensen der nächste Gegentreffer im Gegenstoß, nach einem Fehlwurf der Gastgeber, zum 20:22 (33.). Es blieb für Hamburg ein Fehlerfestival, darunter ein vergebener Siebenmeter von Jørgensen, in der Anfangsphase der zweiten 30 Minuten, was die Gäste nicht zum Vorteil nutzten. Nach einer Parade vom nach dem Spiel verabschiedeten Mohamed El Tayar gelang Hamburg ein Doppelschlag zum 22:22 (40.) nach einer langen Durststrecke. Auch Wetzlar gelang es eine fast achtminütige torlose Zeit abzuschütteln und übernahm erneut die Führung beim 23:22 (41.). Wie bereits in der ersten Halbzeit fielen die Tore wechselseitig, wobei die HSG immer wieder vorlegte. Nach dem 31:31 (55.) durch Mortensen von der Siebenmeterlinie – hier musste der Videobeweis den Treffer erst bestätigen – gelang die Wende zu Gunsten der Heimmannschaft. Dem scheidenden Mortensen blieb es auch vorbehalten die erste Führung für seine Farben in der 57. Minute zu erzielen. Nach dem erneuten Ausgleich durch Wetzlar setzte Mortensen auch den Schlusspunkt zum 33:32 (59.), was auch den Endstand darstellte.

Der Handball Sport Verein Hamburg verbesserte sich nach diesem Sieg auf Platz 10 und überholte den TSV Hannover-Burgdorf.
Nach dem Spiel gab es die Verabschiedung vor den begeisterten Fans für alle Spieler, die den Handball Sport Verein Hamburg am Ende der Saison verlassen werden. Dieses waren Niklas Weller, Casper Ulrich Mortensen, Andreas Magaard, Jacob Lassen und Mohamed El-Tayar. Azat Valiullin gehörte ursprünglich auch in den Kreis der zu Verabschiedenden, doch er wurde nicht verabschiedet.

Der Handball Sport Verein Hamburg spielte in folgender Aufstellung
Mohamed El Tayar, Robin Haug – Toma Gadza, Andreas Magaard (2), Oliver Norlyk (1), Elias Kofler (1), Jacob Lassen (3), Nicolaj Jørgensen (10/1), Niklas Weller, Frederik Bo Andersen (7/2), Axvier Apelt, Einar Olafsson, Moritz Sauter (2), Jan Schmidt, Casper Ulrich Mortensen (7/2), Azat Valiullin

Alle Spiele in der Übersicht

RN LöwenTSV Hann.-Burgd.29:28
FA! GöppingenTVB 1898 Stuttgart32:33
GWD MindenTHW Kiel34:30
SC MagdeburgVfL Gummersbach38:35
TBV Lemgo LippeSC DHfK Leipzig30:28
SG Flensb.-Handew.ThSV Eisenach36:31
HSV Hamburg HSG Wetzlar33:32
MT MelsungenFüchse Berlin28:39

Die aktuelle Tabelle

1SC Magdeburg62:41084:904180
2Füchse Berlin (M)53:131178:992186
3SG Flensburg-Handewitt51:151162:1041121
4VfL Gummersbach48:181039:915124
5THW Kiel42:241012:97636
6TBV Lemgo Lippe40:26987:94641
7MT Melsungen38:28970:9682
8Rhein-Neckar Löwen37:29997:95344
9FRISCH AUF! Göppingen33:33930:966-36
10HSV Hamburg 29:371025:1053-28
11TSV Hannover-Burgdorf 28:38983:995-12
12TVB 1898 Stuttgart26:40976:1018-42
13ThSV Eisenach21:45952:1018-66
14Bergischer HC (N)20:46951:1043-92
15HC Erlangen19:47919:991-72
16HSG Wetzlar17:49939:1039-100
17GWD Minden (N)17:49917:1064-147
18SC DHfK Leipzig13:53916:1055-139

Bildquellen

  • HSVH verabschiedet sich von Fans: Lobeca/Ralf Homburg
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