
Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat auf den Weggang von Casper Ulrich Mortensen reagiert und für die Linksaußen-Position zur kommenden Saison 2026/27 Noah Beyer vom Bergischen HC unter Vertrag genommen. Der 28-jährige Beyer bringt reichlich Bundesliga-Erfahrung mit und wird ein Gespann mit Kaj Geenen auf Linksaußen bilden.
Beyer bringt nationale und internationale Erfahrung mit
Beyer ist in der Bundesliga kein Unbekannter. Der 1,78 Meter große Linksaußen rückte bereits in der Saison 2014/15 im Alter von 17 Jahren in den Profikader des TuSEM Essen auf und sammelte dort erste Erfahrungen in der 2. Handball-Bundesliga. 2020 gelang ihm mit dem Traditionsclub der Aufstieg ins Oberhaus. Im Sommer 2022 folgte der Wechsel zum Bergischen HC, mit dem Beyer sowohl Erst- als auch Zweitliga-Erfahrungen sammelte. Nach dem Abstieg 2024 kehrte der BHC ein Jahr später direkt wieder in die 1. Bundesliga zurück – Beyer war dabei ein wichtiger Bestandteil des Teams.
Auch international konnte er schon auf sich aufmerksam machen: Der in Oberhausen geborene Spieler durchlief die Nachwuchs-Nationalteams des DHB und gehörte 2015 zum Aufgebot der U19-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland.
Große Vorfreude auf Hamburg
Mit Noah Beyer kommt ein sehr ambitionierter Spieler in die Hansestadt. „Am liebsten wäre mir, auf lange Sicht auf europäischer Ebene mit dem HSV Hamburg zu spielen“, so der Neuzugang. Besonders freue er sich auf die Zusammenarbeit mit Torsten Jansen. Beyer: „Er war einer der Besten auf Linksaußen, die ich kenne. Und jetzt habe ich ihn zukünftig als Trainer. Das kann mich nur weiterbringen und wird mir helfen, auf spielerischer Ebene ein neues Level zu erreichen. Das zeigt schon, dass ich nach Hamburg komme, um einen Schritt nach vorn zu machen.“
Für den Linksaußen war schnell klar, dass Hamburg eine gute Adresse ist: „Das ist eine sehr schöne Stadt. Bei den Handballspielen habe ich zwar noch nicht so viel davon mitbekommen, aber ich war mit meiner Frau schon privat für ein Wochenende zu Besuch. Damals haben wir noch längst nicht alles gesehen. Umso mehr freue ich mich darauf, Hamburg nach und nach zu entdecken.“
Johannes Bitter: „Absoluter Wunschspieler“
HSVH-Sportdirektor Johannes Bitter zeigte sich sehr zufrieden mit der Neuverpflichtung: „Noah war für uns der absolute Wunschspieler für den Moment, in dem klar wurde, dass Casper nicht mehr da sein wird. Er ist unglaublich gegenstoßstark, bringt einen großen Willen und enormen Einsatz mit. Seine Quoten sind konstant gut, er ist immer präsent und auch emotional extrem wichtig für seine Mannschaft. Ich verfolge seine Karriere schon lange und hatte immer wieder Kontakt mit seinem Umfeld. Dass es jetzt so gut gepasst hat, ist sicher ein Mix aus Timing und strategischer Planung. Umso glücklicher sind wir, dass Noah Lust auf Hamburg hat, mit seiner Familie hierherkommt und künftig diese so wichtige Linksaußenposition übernimmt. Wir freuen uns sehr auf einen emotionalen, schnellen Spieler, der die Mannschaft mitreißen kann.“
Bildquellen
- Noah Beyer Neuverpflichtung: HSV Hamburg
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