Hamburg will Schwung des Auswärtssieges gegen Hannover kompensieren

Duell der Tabellennachbarn in voller Halle

Trainer Torsten Jansen unterstützt sein Team kräftig von der Seitenlinie
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
Anzeige
Kanzlei Proff

Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat heute (27.10.) um 19 Uhr in der Sporthalle Hamburg den direkten Tabellennachbarn TSV Hannover-Burgdorf zu Gast und will die Heimniederlage gegen den TVB 1898 Stuttgart vergessen machen. Gleichzeitig will die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen den Schwung des Auswärtssieges mitnehmen.

Hamburg gegen Hannover – Tagesform entscheidend

Nach dem 32:28-Auswärtserfolg des HSV Hamburg (10:10 Punkte) bei der ThSV Eisenach am vergangenen Freitag und der 25:25-Punkteteilung des TSV Hannover-Burgdorf (9:11) zuhause gegen den SC DHfK Leipzig, waren die Hamburger an den Hannoveranern in der Tabelle vorbeigezogen. Dieses wurde möglich, da „die Recken“, nach einem guten Saisonstart mit 7:1 Punkten, im Anschluss in der Liga sechs Spiele ohne Sieg blieben. Hier traten sie allerdings auch gegen die vier führenden Klubs an. Schwere Auswärtsspiele bei den Füchsen Berlin (33:34), der MT Melsungen (26:34) und dem SC Magdeburg (29:31) gingen zum Teil unglücklich verloren, während gegen die SG Flensburg-Handewitt in eigener Halle die Punkte geteilt wurden (26:26). Trotz der ausgebliebenen Siege hielten die Hannoveraner in diesen Spielen gut mit und hätten mit etwas Spielglück durchaus mehr Punkte einfahren können.

Wem drückt ihr im Halbfinale des Schleswig-Holstein Pokals die Daumen?

Anzeige
  • Eichholzer SV (75%, 606 Votes)
  • 1. FC Phönix Lübeck (25%, 198 Votes)

Total Voters: 804

Wird geladen ... Wird geladen ...

Viel Potential im Kader der Hannoveraner

Die vorhandene Qualität stellte der Vorjahres-Sechste dafür zuletzt in der EHF European League unter Beweis. Mit 31:23 gewannen die Hannoveraner im ersten Spiel beim Schweizer Meister HC Kriens-Luzern und am vergangenen Dienstag in eigener Halle mit 34:28 gegen den polnischen Vertreter Górnik Zabrze.
Auch die kürzliche Kader-Normierung von Bundestrainer Alfred Gislason zeigte das Potential der Hannoveraner Mannschaft. Für die beiden im November anstehenden Testspiele gegen Ägypten stehen mit Renars Uscins, Justus Fischer und Marian Michalczik gleich drei Akteure der TSV im DHB-Kader. Neben den deutschen Nationalspielern sticht in dieser Saison besonders Rechtsaußen Marius Steinhauser heraus. Mit aktuell 48 Saisontoren ist er bester Werfer im Team von Trainer Christian Prokop, gefolgt von den beiden U21-Weltmeistern Uscins (35) und Fischer (34). Michalczik steuerte dazu bisher 44 Torvorlagen bei – aktuell der viertbeste Wert in der 1. Handball-Bundesliga.

Dominik Axmann will gegen Hannover für genügend Druck sorgen
Foto: Lobeca/Ralf Homburg

HSVH will Heimniederlage gegen Stuttgart vergessen machen

Mit dem Erfolg in Eisenach gelang dem HSV Hamburg das, was zuvor kein anderes Team der Liga schaffte, Leipzig in der für ihre Stimmung berüchtigten Werner-Assmann-Halle die erste Heimniederlage beizubringen. Gleichzeitig war dieses eine perfekte Antwort auf die erste Heimniederlage im vorherigen Spiel gegen den TVB 1898 Stuttgart. Im anstehenden Duell der Tabellennachbarn will die Jansen-Sieben die gezeigte Intensität nun erneut auf die Platte bringen und sich den Heimsieg in der Sporthalle Hamburg sichern.
Die bisherige Heim-Bilanz des HSVH gegen „die Recken“ seit dem Aufstieg in die 1. HBL könnte hierfür ein gutes Omen sein. Sowohl in der vergangenen Saison (32:26) als auch in der Saison 2021/22 (25:23) blieben die Punkte in Hamburg. Damit auch der dritte Heimsieg gegen die Niedersachsen gelingt, will das Team an die intensive Mannschaftsleistung aus dem Auswärtsspiel in Eisenach anknüpfen.
Dominik Axmann äußerte sich im Vorfeld der Partie zu diesem Vorhaben: „Wir haben in Eisenach alle gemeinsam gekämpft und sind in der Abwehr ganz anders aufgetreten als noch gegen Stuttgart. Es war gut sichtbar, was es bedeutet, wenn wir als Einheit funktionieren und jetzt wollen wir diese Intensität und Emotionen auch gegen Hannover auf die Platte bringen.“ Dabei helfen wird die Unterstützung der eigenen Fans, erstmals in dieser Saison wird die Sporthalle Hamburg mit 3.400 Zuschauern richtig voll sein!

Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -