HSV Hamburg plant durch 2G-Regelung mit mehr Zuschauern
Foto: Lobeca/Felix Schlikis
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat bekanntgegeben, dass ab sofort die kommenden Heimspiele – rein aus wirtschaftlichen Gründen – bis auf weiteres unter Anwendung der 2G-Option ausgetragen werden. Für das Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen sind bislang „nur“ 3.000 Zuschauer genehmigt, eine Erhöhung auf 5.000 bei Anwendung von 2G wird derzeit von der Stadt geprüft. Der Vorverkauf der Einzelkarten begann heute.

Die 2G-Option der Stadt Hamburg gibt Veranstaltern die Möglichkeit, nur Geimpfte oder Genesene zu Veranstaltungen zuzulassen und so mehr Zuschauer in die Spielstätten lassen zu dürfen. Der Nachweis eines negativen Corona-Tests ist somit nicht mehr ausreichend, um das Spiel zu besuchen. Ausgenommen davon sind Kinder und Jugendliche, bei denen ein Test zum Zutritt ausreicht.

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Genehmigung von 5.000 Zuschauern gegen Löwen beantragt

Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Behörde lediglich 3.000 Zuschauer für das Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen genehmigt, prüft aber eine Erhöhung der Kapazität auf bis zu 5.000 Personen unter 2G. Durch die entfallenden Abstandsgebote kann der HSV Hamburg in der Barclaycard-Arena ausschließlich den Unterrang öffnen und ist nicht mehr gezwungen, die Eingänge strikt voneinander zu trennen. Fans mit Dauerkarten können so ihre gewünschten Plätze behalten und der Oberrang bleibt komplett geschlossen.

„Aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen sind wir gezwungen, unter 2G-Bedingungen die Möglichkeit zu nutzen, mehr Zuschauer in die Halle zu bekommen, um unsere laufenden Kosten über die Saison decken zu können“, sagte Vereinspräsident Marc Evermann. „Wir bedauern sehr, dass wir mit diesem Schritt für den Moment einige Fans leider nicht in der Halle begrüßen können, aber 3G-Heimspiele sind mit all ihren Beschränkungen für uns wirtschaftlich nicht darstellbar.“

Eine kurzfristige und nicht-repräsentative Umfrage unter Inhabern und Inhaberinnen von Dauerkarten des HSV Hamburg zeigte, dass 96 Prozent der treuen HSVH-Fans doppelt geimpft sind, und dass 95 Prozent davon an einer 2G-Veranstaltung teilnehmen würden. 84 Prozent sprachen sich dafür aus, die kommenden Heimspiele mit 2G statt 3G durchzuführen. „Wir haben die Hoffnung, dass wir wirklich nur einen kleinen Teil unserer Anhänger für einen begrenzten Zeitraum nicht in der Halle berücksichtigen können, ansonsten einem Großteil unserer Fans gerecht werden und ihnen ein sicheres Gefühl bei unseren Heimspielen ermöglichen“, erklärte Evermann.

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Einzelkarten gegen die Rhein-Neckar Löwen ab heute Mittag im Verkauf

Mit der Entscheidung über die Durchführung eines 2G-Heimspiels gegen die Rhein-Neckar Löwen steht nun auch fest, wie die Sitzplätze in der Barclaycard-Arena verteilt werden können. Es wird lediglich der Unterrang geöffnet, Abstände müssen nicht mehr eingehalten werden. Dennoch gilt weiterhin für den gesamten Aufenthalt in der Arena Maskenpflicht. Heute Mittag startete der HSV Hamburg den Einzelkartenverkauf für das Spiel gegen das HBL-Top-Team aus Mannheim. Tickets sind hier erhältlich.

Zuschauer brauchen QR-Code zur Kontaktdatenerfassung

Zum Einlass in die Arena sind, wie bereits beim letzten Heimspiel, vier Dinge erforderlich, die am Einlass kontrolliert werden: das Ticket, ein Impf- oder Genesenen-Nachweis, der Personalausweis und zusätzlich ein QR-Code zur Kontaktdatenerfassung. Dieser muss im Vorfeld von jedem Fan erstellt werden und entweder ausgedruckt oder digital auf dem Handy vorgezeigt werden. So werden die Kontaktdaten beim Scan am Eingang mit dem jeweiligen Sitzplatz verknüpft. Unabhängig davon, ob bei der Erstellung des QR-Codes ein Sitzplatz angegeben wurde, kann der QR-Code vom Göppingen-Spiel auch für alle weiteren Spiele genutzt werden, da erst am Eingang Sitzplatz und Kontaktdaten verknüpft werden. Auch für alle kommenden Spiele ist der gleiche QR-Code einsetzbar.

Dauerkarten werden für 2G-Spiele anteilig erstattet

Da leider die Fans mit Dauerkarte, die weder genesen, noch geimpft sind, unter der 2G-Regelung nicht an den kommenden Heimspielen teilnehmen können, wird es eine Möglichkeit geben, eine Erstattung für die betroffenen Einzelspiele zu beantragen. Anteilig gibt es anschließend für die jeweilige Anzahl der Spiele den Preis der Dauerkarte zurück.

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