Piet Möller (# 5) mit 7 Toren bester Schütze der HSG Ostsee
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Neustadt i.H. – In der 3. Liga hat die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz gegen den Tabellenzweiten HC Empor Rostock vor 225 Zuschauern in der Grömitzer Ostholsteinhalle mit 19:27 (9:13) das Nachsehen gehabt, sich aber teuer verkauft, auch wenn es im Angriff noch Luft nach oben gab.

Erst nach fast vier Minuten ließ die gut arbeitende Hintermannschaft der HSG Ostsee den ersten Treffer zur Rostocker 1:0-Führung zu, hielt auch in der Anfangsphase gut mit. Piet Möller glich den Rückstand zweimal aus und es hieß 2:2 in der 8. Minute. Es folgten fünf torlose Minuten für den Gastgeber, während der Gast dreimal netzte, bevor es erneut Möller gelang auf 3:5 (13.) zu verkürzen. Auch beim 4:6 (16.) durch Max Mißling blieben die Ostholsteiner auf Schlagdistanz, doch mit einem 5:1-Lauf setzte sich der HC auf 11:5 nach 22 Minuten ab. Bis zur Pause gestaltete die HSG das das Ergebnis beim 9:13 wieder etwas freundlicher.

Nach Wiederbeginn legte Rostock den Neustädtern gleich drei Bälle ins Netz zum 16:9 (35.), doch bis zur 42. Minute verkürzten die Hausherren wieder auf 14:18 und es schien noch etwas zu gehen. Nun zeigte der HC Empor Rostock, warum sie zu den Spitzenclubs der Liga gehören und zog spielentscheidend auf 24:16 (55.) davon. Das obwohl sowohl Alexander Haß wie auch Henning Rost im Tor eine gute Partie lieferten und so manche freien Bälle entschärften. Doch die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz gab sich nicht auf, kämpfte weiter und ließ sich nicht wie im Hinspiel deklassieren. Am Ende unterlag die HSG mit 19:27, zeigte sich verbessert, zumindest in der Hintermannschaft, an der Stellschraube Chancenverwertung muss noch gearbeitet werden.

Alexander Haß (# 26) vertrat den verletzten Stammtorhüter gut
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„Es lag an der Chancenverwertung, wir lassen vorne zu viel liegen, in der ersten wie auch in der zweiten Halbzeit und haben Glück das Henning und ich noch ein paar freie wegnehmen“, so die Aussage von Torhüter Alexander Haß nach dem Spiel, der eine starke Partie machte. „Wir stehen in der Abwehr teilweise auch noch zu offen und werden dadurch von den schnellen Rostockern teilweise überlaufen. Der Angriff ist unsere größere Baustelle und da müssen wir an der Chancenverwertung arbeiten.“

Niklas Jung (# 20) wird nach dem Spiel von Andreas Haß verabschiedet
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„Wir haben stark angefangen, die Abwehr stand kompakt, das war richtig gut“, befand Kreisläufer Niklas Jung nach Abpfiff, der aufgrund eines Auslandssemesters das letzte für die HSG machte. „Für mich ist es schade, dass ich jetzt weg bin. Doch ich weiß, dass die Jungs sich wieder fangen werden und den Klassenerhalt schaffen können!“

Trainer Tobias Schröder war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden
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„Acht Tore sind mir zu viel, weil wir in der Abwehr im Grunde eine gute Arbeit leisten. Wir stehen dort gut und lassen 27 Tore zu, das ist auf jeden Fall im Limit. Wir sind aber vorne nicht torgefährlich genug, werfen nur 19 Tore, lassen wieder einmal Siebenmeter-Chancen aus und leisten uns im Angriff zu viele technische Fehler“, so der der sportliche Leiter Frank Barthel. „Die Abwehr wird stabiler, das ist positiv und im Angriff gilt es jetzt nach der kurzen zweiwöchigen Pause gegen Dessau noch einmal zu zeigen, was wir im Angriff besser machen können und dieses auch auf die Platte bringen. Da bin ich optimistisch, Team und Trainer wissen woran sie arbeiten müssen“, ergänzt Frank Barthel.

Torschützen für die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz:
Piet Möller (7/1), Marius Nagorsen und Jan-Ove Litzenroth (je 3), Ben Jarik und Max Mißling (je 2), Yannik Barthel und Jonas Engelmann (je 1)

(PM/kbi)

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