Die Mannschaft der HSG Ostsee N/G
Foto: FB
Anzeige
Kanzlei Proff

Neustadt i.H. – In der 3. Liga hat die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz das letzte Spiel des Jahres 2019 vor 604 Zuschauern in der Sporthalle „Bruno Hinz“ in Bernburg gegen den Tabellenelften SV Anhalt Bernburg mit 24:28 (12:14) in den Sand gesetzt und geht mit 10:24 Punkten auf einem Abstiegsplatz in die Weihnachtspause.

Auch ohne Torjäger Jan-Over Litzenroth und Niklas Jung begann das Spiel vielversprechend, Max Mißling und Yannik Barthel brachten die HSG Ostsee in der 2. Minute bereits mit 2:0 in Front. Nach der 3:2-Führung (7.) gab es einen Bruch, die Gastgeber übernahmen die Führung und beim 5:7 (15.) zog Trainer Tobias Schröder erstmals die grüne Karte zur Auszeit, er hatte Redebedarf.

Der Gast ließ sich allerdings nicht aus dem Tritt bringen, zog auf 14:9 (26.) davon, was ein erneutes Team Time Out der HSG nach sich zog. Die Seiten wechselten mit einem 12:14-Rückstand für die Ostholsteiner.

Ben Jarik setzt sich als bester Torschütze durch
Foto: FB

Nach dem 15:15-Ausgleich (35.) durch Marius Nagorsen keimte noch einmal Hoffnung in der Mannschaft auf und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn die Ostseestädter immer einem Rückstand hinterher liefen. Nach dem 19:20 nach 45 Minuten geriet die HSG Ostsee durch drei Gegentreffer – überhastete Abschlüsse und technische Fehler gaben den Ausschlag – in Folge mit 19:23 ins Hintertreffen, was Schröder zur letzten Auszeit veranlasste.

Robert Lüdtke verkürzte zwar auf 20:23 doch der Gastgeber korrigierte das Ergebnis postwendend und legte auf 25:20 (51.) vorentscheidend nach. Die HSG bäumte sich noch einmal auf, verkürzte auf 23:25 (55.), doch die Wende gelang nicht. Am Ende stand die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz beim 24:28 mit leeren Händen da und blieb auf einem Abstiegsplatz kleben.

„Leider konnten wir insgesamt nicht an die starke Leistung aus dem letzten Spiel anknüpfen“, so Trainer Tobias Schröder. „Die Abwehrleistung war nur phasenweise stabil, das Fehlen von Jan-Ove Litzenroth war deutlich zu spüren.“ Im Angriff leistete sich die Mannschaft zu viele Fehlwürfe, vor allem aus dem Rückraum. Trotzdem blieb das Spiel bis zum Ende offen und die HSG ist nicht eingebrochen. „Leider hat sich Max Folchert am Knie verletzt. Hier müssen wir zunächst die weiteren Untersuchungen abwarten und hoffen das Beste.“

„Das Fehlen von Jan-Over Litzenroth und Niklas Jung machte sich im Abwehrzentrum deutlich bemerkbar, damit fehlte auch die Abwehrqualität wie gegen Magdeburg“, ergänzt der Sportlichen Leiter der HSG Ostsee Frank Barthel. „Die Mannschaft hat sich nie hängen lassen, hat immer gekämpft, haben aber eine schlechte Quote im Angriff und darum geht der Sieg für Bernburg in Ordnung.“

Torschützen für die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz:
Ben Jarik (6), Robert Lütdke (4/1), Piet Möller und Alexander Mendle (je 3), Marius Nagorsen, Jonas Engelmann und Max Mißling (je 2), Yannik Barthel und Fabian Kaiser (je 1)

(PM/kbi)