
Grömitz – In der 3. Liga Nord-Ost hat die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz morgen (31.1.) um 17 Uhr beim Tabellenzehnten DHK Flensborg in der Idrætshallen zum Nordderby anzutreten. Hier will die Mannschaft von Trainer Mirko Spieckermann nicht nur den ersten Auswärtserfolg der Saison, sondern auch das Hinspielergebnis von 38:31 bestätigen, um nicht tiefer in den Abstiegsstrudel zu geraten.
DHK Flensborg – HSG Ostsee N/G (Sonnabend, den 31.1. um 17 Uhr)
Für die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz ist dieses Nordderby ein Duell von höchster Brisanz. Nach der enttäuschenden Vorstellung gegen den EHV Aue steht die Mannschaft nun unter Zugzwang: Ein Sieg ist Pflicht, um den Anschluss an das rettende Ufer im Abstiegskampf nicht zu verlieren. Doch auch die Flensburger haben klare Ambitionen. Mit einem Erfolg wollen sie sich weiter von den Abstiegsrängen absetzen und frühzeitig ein Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt setzen, sich bestenfalls schon frühzeitig aus diesem verabschieden. Trainer Mirko Spieckermann kann auf einen kompletten Kader zurückgreifen, alle Verletzten sind wieder an Bord.
„Nach dem recht enttäuschenden letzten Wochenende geht es zum Landesderby nach Flensburg, wir erwarten eine Reaktion aus allen Mannschaftsteilen“, zeigte sich Co-Trainer Finn Meiners zuversichtlich. „Wir wollen gemeinsam als Team den Abstiegskampf annehmen.“
DHK Flensborg in bestechender Form
Dass diese Aufgabe alles andere als leicht wird, zeigt ein Blick auf die aktuelle Formkurve der Gastgeber. Im Kalenderjahr 2026 feierte der DHK zunächst einen überzeugenden 37:30-Erfolg gegen den Oranienburger HC und unterlag anschließend nur hauchdünn mit 28:29 beim amtierenden Meister MTV Braunschweig.
Besonders auffällig präsentierte sich dabei das Duo Mathias Sonne Domino und Jonas Rithaphorn. Gemeinsam erzielten sie in den beiden Partien 29 Treffer – und damit mehr als die Hälfte aller Flensburger Tore im neuen Jahr.
Hier wird die HSG Ostsee besonders wachsam sein müssen – auch wenn die eigene Abwehr weiterhin Sorgen bereitet. Der gesamte rechte Rückraum mit Rune Hanisch und Jasper Bruhn, beides absolute Schlüsselspieler im Defensivverbund, ist weiterhin stark angeschlagen und droht auszufallen. Neuzugang Noah Moussa fehlt zudem noch die nötige Eingewöhnung ins Ostsee-Spielsystem.
Umso spannender wird die Frage sein, ob es der HSG Ostsee gelingt, die Punkte mit an die Küste zu nehmen, sich im Abstiegskampf eindrucksvoll zurückzumelden und zugleich die positive Bilanz gegen den DHK Flensborg weiter auszubauen.
Alle Spiele in der Übersicht
| 30.01.2026 | 19.30 | SF Söhre von 1947 | – | HC Eintr. Hildesh. |
| 30.01.2026 | 20.30 | TSV Altenholz | – | HSG Eider Harde |
| 31.01.2026 | 17.00 | DHK Flensborg | – | HSG Ostsee N/G |
| 31.01.2026 | 18.00 | Füchse Berlin II | – | HC Empor Rostock |
| 31.01.2026 | 18.00 | EHV Aue | – | SC Magdeburg II |
| 31.01.2026 | 18.30 | HG HH-Barmbek | – | MTV Braunschweig |
| 31.01.2026 | 19.00 | SV Plauen-Oberlosa | – | Stralsunder HV |
Bildquellen
- Nick Deleske HSG Ostsee: HSG Ostsee/Heiko Klemann
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?
Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.



