HSG Ostsee unterliegt in letzter Sekunde im Testspiel in Kronshagen

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Neustadt i.H. – Der Drittligist HSG Ostsee Neustadt/Grömitz hat sein viertes Testspiel gegen den ambitionierten Oberligisten TSV Kronshagen – nach einem sehr ausgeglichenen Spiel – am Ende per Siebenmeter mit 35:36 (19:16) verloren. Die Ausführung des Siebenmeters erfolgte nach Ablauf der regulären Spielzeit, somit fiel das Siegtor quasi in der allerletzten Sekunde des Spiels.

Piet Möller setzt sich einmal mehr energisch durch
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HSG Ostsee stark dezimiert in Kronshagen am Ball

Die HSG Ostsee N/G trat in dem Spiel ohne Torhüter Tjark Müller-Belau und Jan-Ove Litzenroth an, da beide erkrankt waren. Ebenso fehlte Jannes Farschchi, der mit Problemen am Fuß vorsichtshalber geschont wurde. Dafür griff Jonas Engelmann, der schon länger an seinem Knie laboriert, wieder zum Teil ein. Für Trainer Jens Häusler ergab sich dadurch keine Möglichkeit im Tor zu wechseln, da mit Max Folchert (Kreuzbandriss), Alexander Haß (Handbruch) und dem nun erkrankten Müller-Belau drei der vier Torhüter nicht einsatzfähig waren.

Litzenroth fehlt im Rückraum

Mit Jan-Ove Litzenroth fehlte im Rückraum eine wichtige Säule im Angriff und so sah sich das Team um Alexander Mendle, Tim Claasen und Piet Möller gezwungen, andere Lösungen im Angriff zu finden. Das gelang gut und so ging es in die Halbzeit mit einer 19:16-Führung für die HSG.

Fabian Kaiser überwindet Kronshagens gut aufgelegten Torhüter Fynn Schröder
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Nach Wiederanpfiff dauerte es nur fünf Minuten bis das Team des TSV Kronshagen von Trainer Yannik Stock den Vorsprung egalisierte, um in der 40. Minute mit 24:22 die Führung zu übernehmen. In der Folgezeit wechselte die Führung mehrfach, ohne dass ein Team sich klar absetzte. Zwei Gegenstöße der HSG entschärfte der gut agierenden Schröder im Tor der Kronshagener in den letzten beiden Minuten, was dem Gastgeber den Ausgleich bescherte. Den Schlusspunkt in einem temporeichen Spiel setzte Jannes Brünger nach Ablauf der regulären Spielzeit mit dem 36:35-Siegtreffer für den TSV Kronshagen per Siebenmeter.

Henning Rost kann letzten Siebenmeter nicht abwehren
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Frank Barthel: „Sind nach wie vor voll im Soll“

„Wir haben 35 Tore erzielt, das ist vollkommen in Ordnung. Wir haben dabei noch Luft nach oben, denn nach wie vor machen wir viele technische Fehler. Das Augenmerk liegt aber auf der Abwehr, denn hier fehlte uns der Zugriff durch mangelnde Stabilität und Aggressivität. 36 Gegentore sind zu viel, da müssen wir besser werden. Aber genau dafür sind Testspiele ja auch da. Nach nun gut sechs Wochen Vorbereitung sehe ich uns nach wie vor voll im Soll, denn nach so langer Pause und vielen Änderungen braucht es noch mehr Zeit, um das eigene Spiel zu festigen“, so Frank Barthel, Sportlicher Leiter der HSG Ostsee.

Am kommenden Wochenende geht die HSG Ostsee N/G ins Trainingslager nach Grömitz, in dessen Rahmen am Sonnabend um 15 Uhr – nach wie vor ohne Zuschauer – ein weiterer Test gegen den Oberligisten SG Hamburg-Nord stattfinden wird.

(PM)

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