Jan Forstbauer bedient Philipp Bauer im Hinspiel
Foto: kbi
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Hamburg – Die kleine Serie von drei Spielen ohne Niederlage will der Handball Sport Verein nach den guten Vorstellungen gegen die Spitzenmannschaften – ASV Hamm-Westfalen (24:24) und VfL Gummersbach (23:23) – heute (29.2.) um 19.30 Uhr beim TV 05/07 Hüttenberg ausbauen. Dieses wird allerdings kein Spaziergang, da der Gastgeber im Abstiegskampf steht, aber auch in den letzten beiden Spielen gegen TuSEM Essen und HSC 2000 Coburg jeweils nur mit 26:27 unterlag. So muss sich der HSV Hamburg auf einen schweren Gang einstellen, darf sich keine großen Fehler erlauben und seine sich bietenden Chancen – Siebenmeter und Gegenstöße – konsequent nutzen, sollen die Punkte mit an die Elbe genommen werden.

Im Sportzentrum Hüttenberg treffen die Hamburger auf einen alten Bekannten, dort steht Dominik Plaue zwischen den Pfosten – spielte von 2016 bis 2018 beim HSV Hamburg – bevor er über den Dessau-Roßlauer HV zum TV 05/07 Hüttenberg wechselte, wo er seit Juli vergangenen Jahres spielt. Das Hinspiel gewann der HSVH mit 28:24, legte in der Partie in der ersten Halbzeit mit einer 14:8-Führung den Grundstein des späteren Sieges. In der Begegnung war der derzeitige Zweite in der Torschützenliste der 2. Handball-Bundesliga Niklas Weller mit sieben Treffern erfolgreichster Schütze bei den Hamburgern, gefolgt von Lukas Ossenkopp und Thies Bergemann mit je fünf Toren. Auch bei den Hüttenbergern steht mit Björn Zintel der Fünfte der Torschützenliste auf der Spielmacherposition, diesen heißt es für die Hintermannschaft nicht ins Spiel kommen zu lassen.

Es stehen sich zwei fast gleichwertige Hintermannschaften gegenüber, die Hamburger mit 566 und Hüttenberg mit 568 Gegentreffern. Die Offensive spricht allerdings leicht für die Hanseaten mit 594 gegenüber 561 erzielten Treffern in 22 Spielen. So haben die Gäste circa einen Treffer pro Spiel auf der Habenseite mehr, was ein Hinweis auf ein spannendes Spiel sein könnte. Für den Handball Sport Verein Hamburg wird es von Bedeutung sein, ob die Hintermannschaft wie in den beiden letzten Spielen so kompakt agiert, um zu einfachen Toren zu kommen.

(kbi)

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