HSVH-Abwehr hat Angreifer des EHV Aue im Griff
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat in der 2. Handball-Bundesliga heute (16.11.) um 17 Uhr keinen leichten Gang vor sich, ist er beim Tabellenzwölften EHV Aue zu Gast, der bei 10:12 Punkten ganze drei Zähler hinter den sechstplatzierten Hamburgern rangiert.

Der HSV Hamburg muss die ganzen 60 Minuten auf der Hut sein, da der EHV Aue seine beiden letzten Heimspiele gewann – gegen HC Elbflorenz Dresden (30:24) und den starken Aufsteiger ThSV Eisenach (28:26). Somit holte der Gastgeber 6:2 Punkte aus den vorangegangenen vier Spielen, unterlagen nur beim Tabellenvierten ASV Hamm-Westfalen knapp mit 25:28. Der EHV hat gleich zwei Scharfschützen im Rückraum in seinen Reihen, zum einen auf der linken Seite Adrian Kammlodt (62 Tore) und auf der Mittelposition Benas Petreikis (54). Da hat die Hintermannschaft der Hamburger Schwerstarbeit zu leisten, wollen sie diese Schützen annähern neutralisieren.

Aber der HSVH-Angriff braucht sich auch nicht verstecken, hat er mit Niklas Weller der führenden in der Torschützenliste mit 84 Toren am Kreis am Start. Philipp Bauer auf der linken Rückraumseite bringt es zwar auch bereits auf 40 Treffer, davon in den beiden letzten Spielen 16 – fehlt den Hamburgern allerdings krankheitsbedingt. Weiter fehlt neben Finn Wullenweber, Dominik Axmann und Tobias Schimmelbauer – die über längere Zeit ausfallen – im Jansen-Team in Aue auch erneut Jens Schöngarth, dessen rechte Schulter sich noch immer nicht vollständig erholt hat. Somit ist der HSV Hamburg in Aue nur mit 13 Spielern am Start, will aber trotzdem die bittere 26:35-Niederlage der vergangenen Saison vergessen machen. Entscheidend wird mit sein, wie die Hintermannschaft – nicht nur die Abwehr, sondern auch die Torhüter – den Zugriff aufs Spiel bekommen, um auch das eine oder andere einfach Tor zu erzielen.

(PM/kbi)