Mit vereinten Kräften will die HSVH-Abwehr dem Gegner das Leben schwer machen
Foto: kbi
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Hamburg – Nach der Gala-Vorstellung am vergangenen Wochenende mit dem 37:17-Erfolg über den TV Emsdetten reisen die Hamburger heute (14.12.) um 20 Uhr mit viel Optimismus zum punktgleichen Tabellennachbarn TuS Nettelstedt-Lübbecke. Sind aber gleichzeitig gewarnt, da der TuS mit einem Auswärtserfolg beim Fünften ThSV Eisenach die Hamburger erwartet.

In der abgelaufenen Saison gab es einen 29:22-Sieg für den HSV Hamburg beim TuS N.-Lübbecke, der allerdings im Rückspiel aus Hamburg mit einem 31:28 beide Punkte entführte. So wird – auch aus der Tabellensituation heraus – mit einer spannungsgeladenen Partie gerechnet, beide Mannschaften wollen den Kontakt nach oben festigen. Mit nur einer Niederlage aus den letzten acht Spielen (zuhause gegen Top-Team ASV Hamm-Westfalen) ist der Gastgeber also kein Leichtgewicht. Die Hamburger feierten ihren letzten Auswärtssieg im September und wollen dieses nun unbedingt ändern.

Auf die Hamburger wartet die drittstärkste Hintermannschaft der Liga, nur der VfL Gummersbach und DJK Rimpar Wölfe weisen weniger Gegentore auf. Dem hält der HSVH den viertbesten Angriff entgegen, mit dem führenden in der Torschützenliste Niklas Weller, der es insgesamt auf 113 Treffer (davon 53 Siebenmeter), bei einer Gesamtquote von 79 Prozent, brachte. Dem steht beim TuS der Rechts-Außen Peter Strosack mit 62 Toren (11 per Siebenmeter) und einer Gesamtquote von 69 Prozent gegenüber.

Die Hamburger kommen selbstbewusst in die Merkur-Arena nach Lübbecke, auch wenn sie erneut ohne Finn Wullenweber, Jan Kleineidam, Dominik Axmann, Jens Schöngarth, Tobias Schimmelbauer und Dominik Vogt aufgelaufen. Dafür wird der U19-Spieler Jan-Erik Kaage wieder mit von der Partie sein, der am vergangenen Wochenende mit einem Doppelpack einen guten Einstand in der Herrenmannschaft feierte.

(PM/kbi)

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