HSV Hamburg schießt den Bergischen HC aus der Barclays-Arena

Hamburg belohnt sich mit positivem Punktekonto nach dem Kantersieg

Hamburger feiern ihren Kantersieg über den Bergischen HC
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
Anzeige
Kanzlei Proff

Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat nach dem Auswärtserfolg des vergangenen Wochenendes beim SC DHfK Leipzig in seinem dritten Heimspiel in der Barclays-Arena vor 2.623 Zuschauern gegen den punktgleichen Bergischen HC mit 33:23 (15:11) die Oberhand behalten. Mit diesem Erfolg gelang nicht nur die Revanche für die Heimniederlage der vergangenen Saison, sondern auch nach dem Wiederaufstieg am 5. Spieltag erstmals ein positives Punktekonto.

Nach nervösem Beginn ins Spiel gearbeitet

Der Bergische HC erwischte den besseren Start und netzte nach 62 Sekunden zum 1:0 ein, Dani Baijens glich erst in der 4. Minute per Gegenstoß aus. In der Anfangsphase leisteten sich beide Mannschaften technische Fehler, dass der Gast beim 3:2 in der 6. Minute weiter die Nase vorne hatte. Erneut mehrere Fehler des BHC, die die Hamburger jetzt konsequent nutzten, um mit einem 3:0-Lauf 5:3 (8.) in Führung zu gehen. Nach dem 5:5 ein erneuter 3:0-Lauf, den Azat Valiullin zum 8:5 (16.) abschloss. Mit den nächsten drei Toren in Folge setzte sich dar HSV Hamburg auf fünf Tore beim 11:6 (18.) ab. Nach der Auszeit verkürzte der BHC auf 8:11 (20.), doch die Hamburger behielten die Nerven, hielten die Gäste auf Distanz und nahmen eine 15:11-Führung mit in die Kabine.

- Anzeige -
Die Fans feiern den grandiosen Sieg des HSV Hamburg
Foto: Lobeca/Ralf Homburg

Hamburger feiern erstes Schützenfest der Saison

Die zweite Hälfte begann erneut mit einigen technischen Fehlern hüben wie drüben, aber ein stark haltenden Johannes Bitter im Tor der Hamburger ließ die Hamburger in Front bleiben. Die Hanseaten stellten die Fehlerquote nach kurzer Zeit ein, wodurch sie sich von 15:12 (32.) auf 20:13 bis zur 37. Minute auf sieben Tore absetzten, was die Vorentscheidung des Spiels bedeutete. Auch durch die zweite Auszeit des Bergischen HC ließ sich das Team von Trainer Torsten Jansen nicht an ihrem Torhunger hindern. Einen 4:0-Lauf schloss Bitter mit seinem Treffer ins leere Tor zur Zehn-Tore-Führung beim 24:14 (42.) ab und krönte damit seine Top-Leistung des Abends. Beim Spielstand von 29:20 schickte Jansen Ivan Budalic für Bitter zwischen die Pfosten, der gut ins Spiel fand und in der 58. Minute zum 32:21 ins verwaiste Tor des BHC traf. Auch Lukas Ossenkopp, der das Trikot wieder übergestreift hatte, kam in der Schlussphase noch ins Spiel. Am Ende stand ein nie gefährdeter 33:23-Sieg auf der Anzeige und die Fans feierten den Kantersieg ihres HSV Hamburg.

Johannes Bitter und Ivan Budalic trugen sich beide in die Torschützenliste ein
Foto: Lobeca/Ralf Homburg

„Wir hatten uns fest vorgenommen einen Sieg einzufahren, auch wenn zu Beginn etwas die Energie fehlte“, brachte es Torhüter Johannes Bitter nach dem Spiel auf den Punkt. „Wir haben uns dann reingearbeitet und es als Team gut gelöst.“

Anzeige
AOK
Anzeige
Anzeige

Fazit: Nach kurzen Startschwierigkeiten und technischen Fehlern schaffte es der Handball Sport Verein Hamburg die Fehlerrate zu minimieren. Wenn die erste Welle nicht zum Erfolg führte, spielte die Mannschaft geduldig, bis sich eine klare Chance ergab. Die Hintermannschaft war beweglich und hatte mit Johannes Bitter einen äußerst gut aufgelegten Keeper im Gehäuse, was letztendlich dazu führte, dass die Angreifer der Gäste keine Lösungen fanden und der Kantersieg auch in der Höhe verdient war.

Der Handball Sport Verein Hamburg spielte in folgender Aufstellung:
Johannes Bitter, Ivan Budalic – Tobias Schimmelbauer, Casper Ulrich Mortensen /11/1), Jacob Lassen (6), Niklas Weller (2), Lukas Ossenkoop, Dominik Axmann (1), Frederik Bo Andersen (2), Thies Bergemann, Nicolai Theilinger, Thore Feit, Azat Valiullin (2), Dani Baijens (7)

Bildquellen

  • Hamburg feiert Sieg über BHC: Lobeca/Ralf Homburg
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here