
Hamburg – Geschäftsführer Christian Hüneburg der Handball Sport Management und Marketing GmbH (HSM) hat bei der Handball-Bundesliga (HBL) frühzeitig – Fristablauf ist am 2. März um 15.30 Uhr – den Lizenzantrag für die Saison 2026/27 gestellt. In den nächsten Wochen und Monaten wird sich jetzt die Lizenzierungskommission des Ligaverbandes mit den Unterlagen beschäftigen. Als HBL-Organ ist sie für die Lizenzerteilung zuständig.
„Aus unserer Sicht sind die eingereichten Unterlagen vollständig und wir weisen zum 31. Dezember 2025 erstmals ein positives Eigenkapital aus“, berichtete Hüneburg. „Damit sollte der ursprünglich drohende Punktabzug vom Tisch sein – die finale Bewertung liegt jedoch wie immer bei der Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga.“
Dass der verbindliche Antrag für das Team des Handball Sport Vereins Hamburg, in dem es um sportliche, rechtliche, infrastrukturelle und finanzielle Kriterien geht, so frühzeitig vom Tisch ist, sei kein Zufall. Hüneburg: „Wir haben inzwischen routinierte Abläufe mit unserem Wirtschaftsprüfer, der SKN GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, etabliert, sodass wir heute die Lizenzierungsunterlagen fristgerecht einreichen konnten.“ Er fährt fort: „Ich freue mich, dass wir den Zwischenabschluss, die Prüfung und die Planung für 2026/27 zügig durchlaufen konnten. Nach dem Schuldenschnitt im Dezember 2025 und der Einreichung der Lizenzunterlagen steht nun ein Strategieprozess an, der dem Club eine mittelfristige Orientierung und neue Dynamik geben wird.“
Bildquellen
- HSVH-Wappen: Lobeca/Ralf Homburg
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