Niklas Weller will seine Siebenmeter wieder eiskalt verwandeln
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage – zwei davon gegen die Spitzenmannschaften ASV Hamm-Westfalen (24:24) und VfL Gummersbach (23:23) – heute (8.3.) um 17 Uhr mit der SG BBM Bietigheim die nächste Top-Mannschaft in der Sporthalle Hamburg zu Gast. Die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen will nicht nur seine Heimbilanz, sondern auch die Serie auf fünf Spiele ohne Niederlage ausbauen.

Edvardsson kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

Aron Edvardsson an alter Wirkungsstätte
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Die Besonderheit des Spiels ist, dass die Torhüter auf beiden Seiten vor drei Wochen noch jeweils auf der anderen Seite aktiv waren, bevor der Ringtausch stattfand. Aron Edvardsson wechselte zur SG BBM und Jonas Maier von dort zum HSVH. So tritt Edvardsson heute für den Tabellendritten und Aufstiegsaspiranten gegen seinen Ex-Club HSV Hamburg – von dem er heute vor dem Spiel offizielle verabschiedet wird – an, während die Konstellation für Maier genau anders herum ist.

Jonas Maier will seinem Ex-Club das Leben schwer machen
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Bietigheim seit neun Spielen ohne Punktverlust

Bietigheim kommt mit der Empfehlung von neun Spielen ohne jeden Punktverlust und steht inzwischen – nach Verlustpunkten gleich hinter TuSEM Essen, die bereits gestern vorgelegt haben – auf Platz 3 und hat den Blick in Richtung Wiederaufstieg gerichtet.

Aus dem Hinspiel haben die Hamburger eine dramatische Schlussphase in Erinnerung, wo sie beim 23:23 einen Punkt entführten. Es war Edvardsson nach Ende der regulären Spielzeit, der den noch fälligen Siebenmeter von Schäfer entschärfte, nachdem im Angriff zuvor Leif Tissier wenige Sekunden vor Ende der Partie am Bietigheimer Torhüter Jürgen Müller gescheiterte. Am Ende gab es ein gerechtes Remis. Somit können sich die Fans auf eine spannende Partie freuen.

Marius Fuchs und Mark van den Beucken zurück im Team

Während Marius Fuchs und Mark van den Beucken in dem Kader von Toto Jansen zurück kehren, muss er weiterhin die Ausfälle von Finn Wullenweber, Tobias Schimmelbauer, Blazenko Lackovic und Philipp Bauer kompensieren. Auch wenn die Gäste als klare Favorit ins Rennen gehen, hat das junge HSVH-Team in den vorangegangenen Spielen bewiesen, dass es in der Lage ist, auch den „Großen“ ein Bein zu stellen.

Coronavirus: Spielbetrieb läuft wie geplant

Der Coronavirus ist natürlich auch beim Handball Sport Verein Hamburg Thema. Nach Rücksprache mit der Hamburger Gesundheitsbehörde und der Liga-Organisation HBL gibt es nach derzeitigem Stand keine Hinweise, dass die Begegnung am Wochenende nicht wie vorgesehen ausgetragen werden kann. Sollte sich die Risikobewertung ändern, entscheidet die Gesundheitsbehörde über mögliche Konsequenzen. Die HBL steht zum Thema Coronavirus in Kontakt mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) und verweist vor dem Besuch bei einem Handball-Spiel auf die Wichtigkeit der allgemeinen Hygienerichtlinien. So empfiehlt sich regelmäßiges Händewaschen, Taschentücher sollten nicht mehrfach benutzt und gründlich entsorgt werden. Falls kein Taschentuch zur Hand ist, sollte nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge geniest oder gehustet werden. Während des heutigen Spiels wird es im Sanitärbereich der Sporthalle Hamburg ausreichend Seife geben.

(PM/kbi)

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