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Hamburg – Die Vorbereitungsphase ist abgeschlossen und der Handball Sport Verein Hamburg steigt heute in die erste Pflichtaufgabe ein. Die erste Runde im DHB-Pokal, die in Form eines Final-Four-Turnieres durchgeführt wird, steht auf dem Programm. Die Hamburger treffen als Drittligist im ersten Halbfinale um 17 Uhr in Hagen auf den Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen. Das zweite Halbfinale bestreitet anschließend um 19.30 Uhr der gastgebende Zweitligist VfL Eintracht Hagen gegen den Bundesligisten SC DHfK Leipzig. Beide Sieger treffen am Sonntag um 15 Uhr im Finale aufeinander, deren Sieger das Achtelfinal im DHB-Pokal erreicht.

„Wir sind einfach nur froh, dass es endlich losgeht. Man spürt in der Mannschaft schon eine gewisse Vorfreude auf die Saison“, betont Trainer Torsten Jansen. Der Weltmeister von 2007 absolvierte mit seinem jungen Team unzählige Trainingseinheiten, auch in den Testspielen hinterließ die Truppe einen richtig guten Eindruck.

Zwar sprangen beim Heide-Cup in Schneverdingen zuletzt drei Niederlagen heraus, doch gegen die Champions-League-Teilnehmer Kadetten Schaffhausen und IFK Kristianstad sowie den Erstligisten HSG Wetzlar hielten die Jansen-Schützlinge hervorragend mit und betrieben beste Eigenwerbung. „Und das macht auch Mut für die anstehenden Aufgaben“, meint Jansen, der dem Pokalwettbewerb jedoch mit gemischten Gefühlen entgegensieht.

In dieser Woche beschäftigte sich die Jansen-Truppe schon intensiv mit dem anstehenden Kontrahenten. Der ASV zählt seit Jahren zu den festen Größen in der zweiten Bundesliga, vergangene Saison musste die Mannschaft jedoch überraschend lange Zeit um den Klassenverbleib zittern. „Die verfügen über viele erfahrene Akteure, zudem hat Kay Rothenpieler schon etliche Jahre seine hervorragenden Fähigkeiten unter Beweis gestellt“, so Jansen weiter.

In personeller Hinsicht kann der HSV-Trainer numerisch einen vollen Kader aufbieten. Zum ersten Mal nach Änderung der Kaderstärke durch die Liga-Versammlung im Juli dürfen im Pokal, genau wie in der ersten und zweiten Bundesliga, 16 Akteure auf den Spielberichtsbogen aufgeführt werden. Lediglich Jan Torben Ehlers fällt nach seiner Sprunggelenksverletzung noch aus. Blazenko Lackovic ist durch eine leichte Schulterblessur gehandicapt. Dafür werden – wie schon häufiger in der Vorbereitungszeit – die A-Jugendlichen Dominik Axmann und Leif Tissier mit in den Kader aufrücken.

Da der Pokal immer seine eigenen Gesetze schreibt, ist dem Außenseiter HSV Hamburg durchaus eine Überraschung in seinem Halbfinale zuzutrauen, um den Einzug ins Finale zu schaffen. Die Hamburger können befreit aufspielen, haben sie doch nichts zu verlieren.

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