Jan Forstbauer entwischt der Abwehr des HSC 2000 Coburg
Foto: kbi
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Hamburg – Nachdem der Handball Sport Verein Hamburg am vergangenen Wochenende in der 2. Handball-Bundesliga mit einer sehr guten Mannschaftsleistung – trotz fünf fehlender Spieler – DJK Rimpar Wölfe mit 28:18 besiegte, wollen die Hamburger heute (30.11.) um 19.30 Uhr beim HSC 2000 Coburg an diese Leistung anknüpfen.

Die Gastgeber waren vor diesem Spieltag punktgleich (20:6) mit dem Tabellenführer TuSEM Essen nur durch fünf Tore in der Tordifferenz auf Platz 2 sowie vor heimischer Kulissen noch mit einer weißen Weste. Durch das bereits gestern stattgefundene Spiel der Essener beim EHV Aue, welches die Essener mit 28:34 verloren, ist der HSC 2000 Coburg derzeit Tabellenführer. Dieses will die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen ändern und als erster Gast dort punkten. Die Hamburger kommen selbstbewusst in die HUK-Arena, auch wenn erneut ohne Finn Wullenweber, Dominik Axmann, Jens Schöngarth, Tobias Schimmelbauer und Dominik Vogt aufgelaufen wird.

Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie mit den beiden Kapitänen Lukas Ossenkopp und Niklas Weller einen effektiven Mittelblock stellen, um die gefährlichen Rückraumschützen zu bekämpfen. Gelingt dieses erneut im Zusammenspiel mit der restlichen Hintermannschaft einschließlich Torhüter Aron Edvardsson – er machte gegen die Rimpar Wölfe ein sehr gutes Spiel – so könnte es durchaus zu einer Überraschung im Top-Spiel reichen.

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Bereits in der abgelaufenen Saison lieferte der HSV Hamburg in Coburg eine gute Partie ab, als er nur 28:32 unterlag und im Rückspiel den Coburgern gar mit einem deutlichen 30:24-Sieg endgültig den Aufstieg verdarb. Hier brennt der diesjährige Aufstiegsaspirant sicherlich auf Wiedergutmachung, doch schafft es der HSVH seine Fehlerrate klein zu halten, legt er ein geduldiges Spiel mit einer konsequenten Chancennutzung an den Tag, ist mit einem spannenden Kampf auf Augenhöhe zu rechnen.

Weiter treffen die beiden führenden der aktuellen Torschützenliste aufeinander. Da ist es bei Coburg der Rechts-Außen Florian Billek (94 Toren) davon 46 Siebenmeter und einer Quote von 76 Prozent und auf der Hamburger Seite Kapitän und Kreisläufer Weller (90) bei 78 Prozent, davon 39 Siebenmeter. Diese Konstellation macht das Spiel noch weiter reizvoll und die mitgereisten HSV-Fans können sich auf spannende und aufregende 60 Minuten freuen.

(PM/kbi)

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