Jens Vortmann als Siebenmeterkiller und Rückhalt beim dritten Sieg in Folge

Technische Fehler und Fehlversuche reichen für mehr als ein Spiel

Dani Baijens (10 Tore) kann nur durch ein Foul gestoppt werden
Foto: Lobeca/Andreas Knothe
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat sein zweites Heimspiel in der Sporthalle Hamburg vor 2.923 begeisterten Zuschauern mit 30:25 (13:12) gegen die HSG Wetzlar gewonnen und damit seinen dritten Sieg in Folge ins Ziel gebracht, was einen Sprung in der Tabelle auf Platz 8 bei 6:6 Punkten bedeutete.

Fehlversuche und technische Fehler hüben wie drüben

Der Handball Sport Verein Hamburg erzielte nach 73 Sekunden das 1:0 durch Frederik Bo Andersen. Im Anschluss zwei Holztreffer der Hamburger und technische Fehler und Ballverluste hüben wir drüben, dass der Ausgleich für die HSG Wetzlar erst in der 7. Minute per Siebenmeter von Domen Novak fiel. Wetzlar legte das 2:1 nach, bevor Casper Ulrich Mortensen das 2:2 (9.) per Gegenstoß erzielte. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gäste jetzt immer einen Treffer vorlegten bis zum 6:5 (15.) ins leere Tor nach schneller Mitte. Mit drei Treffern in Folge durch Mortensen, Dani Baijens und Leif Tissier übernahm der HSV Hamburg mit 8:6 (19.) wieder die Führung, doch Wetzlar glich erneut aus. Beim 9:9 in der 25. Minute entschärfte Jens Vortmann, der für diesen Siebenmeter für Johannes Bitter ins Tor kam, den Siebenmeter von Novak. Vortmann blieb zwischen den Pfosten und Hamburg setze sich nach dem 9:10 mit einem 3:0-Lauf auf 12:10 (28.) ab. Mit einem 13:12 ging der HSVH in die Kabine.

Der HSV Hamburg feiert seinen dritten Sieg in Folge
Foto: Lobeca/Andreas Knothe

Blitzstart der Hamburger in zweiter Halbzeit

In die zweite Halbzeit startete der HSV Hamburg konzentriert, zog mit einem 4:1-Lauf auf 17:13 (33.) davon und legte nach einem Gegentreffer von Wetzlar zwei Tore durch Jacob Lassen und Frederik Bo Andersen nach zum 19:15 (40.). Nach dem 21:17, erneut durch Bo Andersen, parierte Vortmann seinen zweiten Siebenmeter gegen Novak und ermöglichte so den Abschluss eines 4:0-Laufes, der mit dem 24:17 (47.) endete. Die HSG verkürzte noch auf 21:25, doch Andreas Magaard und Mortensen – mit einem Rückhandwurf im Gegenstoß – machten den Sack beim 27:21 (53.) endgültig zu. In der letzten Spielminute zeigte sich Vortmann erneut als Siebenmeterkiller, diesmal gegen Lukas Becher. So machte der Handball Sport Verein Hamburg beim 30:25 seinen dritten Sieg in Folge perfekt.

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Fazit: Der Handball Sport Verein Hamburg tat sich erneut gegen die HSG Wetzlar schwer. Die Hamburger, die die bessere Mannschaft waren, leisteten sich technische Fehler und Fehlversuche – überwiegende in der ersten Halbzeit – die für drei Spiele ausgereicht hätten. Jens Vortmann zeichnete sich als Siebenmeterkiller – er hielt drei – aus und stärkte seiner Mannschaft auch durch spektakuläre Paraden im entscheidenden Moment den Rücken.

Der Handball Sport Verein Hamburg spielte in folgender Aufstellung:
Johannes Bitter, Jens Vortmann, – Andreas Magaard (2), Casper Ulrich Mortensen (5), Leif Tissier (2), Jacob Lassen (5), Niklas Weller, Dominik Axmann (1), Frederik Bo Andersen (5), Max Niemann, Alexander Hartwig, Tomislav Severec, Thies Bergemann, Azat Valiullin, Dani Baijens (10)

Bildquellen

  • Dani Baijens nur durch Foul zu stoppen Foto Andreas Knothe: Lobeca/Andreas Knothe
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