
Lübeck – Im Verbandspokal Schleswig-Holstein der Frauen hat es bei der Auslosung des Viertelfinales für die Mannschaften aus dem Berichtsraum von HL-SPORTS drei Heimspiele und nur ein Auswärtsspiel ergeben. Die Auswärtspartie ist allerdings nur formal eine, da es zum Vereinsduell zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft des SV Henstedt-Ulzburg kommt. Der Drittliga-Spitzenreiter SV Todesfelde empfängt den Ligakonkurrenten TSV Altenholz und der Oberligist SV Sülfeld genießt Heimrecht gegen Regionalligisten, die HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen.
SV Henst.-Ulzb. I – SV Henst. -Ulzb. II (Dienstag, den 17.2. um 20 Uhr)
In einem reinen Vereinsduell im Viertelfinale stehen sich die erste und die zweite Mannschaft des SV Henstedt-Ulzburg gegenüber. Dadurch wird der SVHU auf jeden Fall im Halbfinale vertreten sein.
SV Todesfelde – TSV Altenholz (Dienstag, den 17.2. um 20.15 Uhr)
Der ungeschlagene Spitzenreiter der 3. Liga Staffel Nord, der SV Todesfelde, der auf dem besten Weg in die Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga ist, empfängt den Ligakonkurrenten TSV Altenholz. „Altenholz hatte in der Liga zuletzt eine kleine Negativserie, dennoch ist das eine richtig starke Mannschaft mit viel Qualität. Sie haben tolle Spielerinnen, spielen mit viel Tempo, suchen konsequent die Kooperation mit dem Kreis und nehmen aus dem Rückraum ihre Würfe“, mahnte Trainer Henning Ammen zu Umsicht.
Die Altenholzerinnen rangieren derzeit auf Platz 8 mit 12:18 Punkten und in der Hinrunde der Liga blieb der SVT am 10. Spieltag deutlicher 38:19-Sieger, ebenfalls in heimischer Umgebung. „Ich halte nicht viel von der Floskel, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat. Für uns ist klar: Wir wollen ins Halbfinale. Und wir wollen den Flow mitnehmen – für uns, für die Liga und für die kommenden Wochen. Ehrlicherweise denken wir nicht nur ans Halbfinale, sondern wir wollen ins Finale. Dafür müssen wir Dienstag die richtige Intensität, Klarheit und Konsequenz auf die Platte bringen“, so die klare Ansage von Trainer Ammen.
Weiterhin geht der Blick in Richtung svt-nextstep.de in der Meisterschaft, gerade durch die Steilvorlage, die der TV Hannover-Badenstedt mit seinem 31:27-Sieg gegen die Zweite des VfL Oldenburg dem SVT gab.
SV Sülfeld – HG OKT (Mittwoch, den 18.2. um 20.30 Uhr)
Für den SV Sülfeld gilt es, das Spiel gegen den Regionalligisten zu genießen und sich weiter Spielpraxis für den Endspurt in der Oberliga zu holen, damit der Abstiegskampf dort mit aller Macht in Angriff genommen werden kann.
„Als klarer Favorit geht OKT ins Spiel, wir werden uns konzentrieren und versuchen unsere Chancen zu nutzen. Wir möchten den großen Favoriten ein bisschen ärgern und wenn wir die Überraschung schaffen, freuen wir uns“, sieht Trainer Marcel Reimers dem Spiel locker entgegen.
Alle Spiele des Viertelfinales
| 17.02.2026 | 20.00 | SV Henstedt-Ulzb. I | – | SV Henstedt-Ulzb. II |
| 17.02.2026 | 20.15 | SV Todesfelde | – | TSV Altenholz |
| 18.02.2026 | 20.30 | SV Sülfeld | – | HG OKT |
| 20.02.2026 | 20.15 | TSV Nord Harrislee | – | HSG Eider Harde |
Bildquellen
- TTO-Karten auf der Bank: Lobeca/Max Petershans
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