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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat frühzeitig den zum Saisonende auslaufenden Vertrag von Jonas Gertges um zwei Jahre verlängert. Der 23 Jahre alte Links-Außen wird bis mindestens 2023 das HSVH-Trikot tragen und weiterhin erfolgreich auf Torejagd gehen.

Der 23-Jährige wechselte zur Saison 2019/20 aus der zweiten Mannschaft von GWD Minden nach Hamburg. In der 3. Liga West warf der gebürtige Mindener in drei Jahren insgesamt 389 Tore für die Nordrhein-Westfalen und gehörte in seiner letzten Drittliga-Saison zu den Topschützen der Liga. 2018 schnupperte Gertges zudem Bundesliga-Luft in Minden und erzielte dabei einen Treffer. Nach 15 Jahren in seinem Heimatverein verließ er Minden vor anderthalb Jahren zum ersten Mal, um in der Hansestadt den nächsten Schritt zu machen. Mittlerweile bestritt er 33 Spiele im Hamburger Trikot und erzielte dabei 55 Tore.

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„Will meinen Beitrag leisten, dass die Entwicklung der Mannschaft vorangeht“

Für Gertges war der Wechsel nach Hamburg genau die richtige Entscheidung: „Die Stadt bietet einfach unfassbare Möglichkeiten in jeglicher Hinsicht. Der Standortfaktor spielt in Hamburg eine so große Rolle wie in kaum einer anderen Stadt in Deutschland.“ „Felge“, wie er seit seinen ersten Wochen beim HSV Hamburg genannt wird, fühlt sich in der Hansestadt – sowohl auf dem Spielfeld als auch daneben – pudelwohl. „Wir haben eine sehr homogene Truppe und verstehen uns alle gut. Ich habe hier wirklich gute Kumpels gefunden, mit denen es einfach Spaß macht zusammen zu spielen. Ich komme hier jeden Tag wirklich gerne zum Training.“

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Der gelernte Immobilienkaufmann sieht außerdem noch viel Potential beim HSVH. „Wir sind mit unserer sportlichen Entwicklung noch lange nicht am Ende angekommen. Ich hoffe, dass wir in Zukunft mehr als nur ein Spiel pro Saison in der Barclaycard Arena spielen können. Sowas ist ein großer Anreiz für mich.“ Genau wie seinen Mannschaftskollegen fehlt dem Rechtshänder die Unterstützung der HSVH-Fans in der Halle. Deshalb ist Gertges froh, dass er nun noch mindestens zweieinhalb Jahre Zeit hat, um hier nochmal vor Zuschauern spielen zu können – und das sollte ja wohl klappen! Und bis dahin will „Felge“ weiter an seiner Entwicklung arbeiten: „Ich will für mich persönlich das Beste aus meinen Möglichkeiten herausholen und mir so viele Spielanteile wie möglich erarbeiten. Mein Ziel ist es, einen möglichst großen Beitrag dazu zu leisten, dass die sportliche Entwicklung der Mannschaft weiter vorangeht.“

(PM)

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