Trainer Andreas Brüßhaber beobachtet das Spielgeschehen skeptisch
Foto: Lobeca/Michael Raasch
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Lübeck – In der Schleswig-Holstein-Liga der Männer hat der ATSV Stockelsdorf in seinem Auswärtsspiel beim Tabellenletzten HSG Holsteinische Schweiz mit dem 25:25 (15:12) einen Punkt liegen lassen und rutschte auf Platz 5 ab. Auch die Frauen des ATSV Stockelsdorf II kehrten vom Lauenburger SV mit einer deftigen 17:31 (9:11)-Niederlage zurück, blieben aber weiterhin im gesicherten Mittelfeld auf Platz 6.

Männer
HSG Holsteinische Schweiz – ATSV Stockelsdorf 25:25 (12:15)

Der ATSV Stockelsdorf erwischte einen guten Start und lag über 2:0 in der 6. Minute mit 4:2 in Front. Nun kam der Gastgeber langsam ins Spiel und übernahm beim 5:4 (9.) die Führung, was aber die einzige des Spiels blieb. Stodo fing sich wieder und Yannick Lund führte seine Farben – selbst torgefährlich, aber auch ein gutes Auge für seine gut postierten Nebenleute – wieder auf die Siegerstraße, so ging der ATSV Stockelsdorf mit einer 15:12-Führung in die Kabine.

Direkt nach Wiederbeginn markierte Finn Schäfer das 16:12, doch anschließend gab es einen Bruch im Angriffsspiel und der Gastgeber kam über einfache Tore mit einem 4:0-Lauf zum 16:16-Ausgleich. Dieses rüttelte die Mannschaft von Trainer Fabian Jäger wieder wach, die sich wieder mit einem oder zwei Toren absetzte.

Nach dem 25:22 (57.) schien alles in trockenen Tüchern, doch dieses vereitelte die HSG Holsteinische Schweiz durch drei schnelle Treffer in der Endphase, so blieb ein unnötiger Punkt im Kampf um Platz 3 in Eutin zurück.

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf:
Till Meisner (8), Yannick Lund (6/3), Finn Wiethölter (3), Tassilo Lund (2), Robin Westphal, Marvin Wolff, Lukas Woehrmann, Jesse Reinke, Finn Schäfer und Lukas Deelmann (je 1)

Frauen
Lauenburger SV – ATSV Stockelsdorf II 31:17 (11:9)

Mit nur elf Spielerinnen trat Trainer Andreas Brüßhaber die Reise zum Favoriten Lauenburger SV an und kehrte mit einer kräftigen 17:31 (9:11)-Niederlage zurück. In den ersten Minuten lag der ATSV II mit einem Tor vorne, dieses änderte sich nach dem 3:2 in der 7. Minute, der Lauenburger SV übernahm die Führung beim 4:3 (10.). Es blieb ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnder Führung bis in die Schlussphase der ersten Halbzeit. Stockelsdorf lag mit 9:8 (25.) vorn, als bis zu Pause nichts mehr gelang und der LSV mit einem 11:9 in die Halbzeit ging.

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Dieser Zustand hielt nach Wiederbeginn weiter an, dass Brüßhaber beim 9:15 (35.) die grüne Karte zur Auszeit legte. Aber es kam kein Spielfluss mehr auf, auf alles hatte der Gastgeber die passende Antwort parat und so geriet der ATSV Stockelsdorf vorentscheidend mit 10:19 (40.) ins Hintertreffen. Auch in der Folgezeit fand Stodo nicht zurück ins Spiel und trat mit einer deftigen 17:31-Niederlage die Heimreise an.

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf II:
Stephanie Markmann (4/1), Nadja Glass und Lara Kieckbusch (je 3), Hannah Treichel (2/1), Isabel Neumann und Susen Grotzky (je 2), Corinna Markmann (1)

Alle Spiele der SH-Liga auf einen Blick:
Männer

HSG Holsteinische Schweiz – ATSV Stockelsdorf 25:25 (12:15)
MTV Herzhorn – HSG SZOWW 29:21 (15:12)
HSG Mönkeberg-Schönkirchen – TuS Aumühle-Wohltorf 27:26 (14:10)
Bredstedter TSV – TSV Hürup II 28:24 (15:12)
HSG Tills Löwen – HSG Tarp/Wanderup 25:32 (11:15)

Frauen
SG Oeversee/Jarplund-Weding – Slesvig IF 30:29 (17:13)
Lauenburger SV – ATSV Stockelsdorf II 31:17 (11:9)
Suchsdorfer SV – SV Sülfeld 21:19 (12:9)
Preetzer TSV – TSV Lindewitt 31:23 (18:10)
HSG Tills Löwen – HSG Tarp/Wanderup 22:31 (14:15)

(kbi)

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