Mehr als nur ein Spiel – VfL vor Hansehöllenkracher

Mit breiter Brust ins Topspiel

Paul Holzhacker (VfL Lübeck-Schwartau). Foto: Lobeca/Max Petershans
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Lübeck – In der 2. Handball-Bundesliga steht für den VfL Lübeck-Schwartau am Sonntag ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer David Röhrig empfängt den Tabellendritten VfL Eintracht Hagen in der Hansehalle. Beide Teams stehen vor dem zehnten Spieltag bei 14:4 Punkten, lediglich das bessere Torverhältnis spricht für die Lübecker. Mit einem weiteren Heimsieg möchte der VfL seine Position in der Spitzengruppe festigen und die seit März anhaltende Heimserie ohne Niederlage fortsetzen.

Hagen mit starker Offensive und Torhütern

Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen gehören auch in dieser Saison zu den Aufstiegskandidaten. Nach vier Siegen zum Auftakt musste die Mannschaft von Trainer Pavel Prokopec zwar zwischenzeitlich Rückschläge hinnehmen, überzeugte aber unter anderem mit einem 30:25-Erfolg gegen den 1. VfL Potsdam. Zuletzt setzte sich Hagen knapp mit 30:29 gegen den TV Großwallstadt durch. Besonders offensiv verfügt die Eintracht über viel Qualität. Mit 292 Treffern stellt Hagen den drittbesten Angriff der Liga. Rechtsaußen Pierre Busch erzielte bislang 54 Tore, während Pouya Norouzi auf 40 Treffer und 13 Vorlagen kommt. Gemeinsam mit Jan von Boenigk und Neuzugang Juan de la Peña bildet Norouzi einen gefährlichen Rückraum. Auch zwischen den Pfosten sind die Gäste stark aufgestellt. Jonas Wilde und Pascal Bochmann kommen zusammen auf 126 Paraden und weisen mit über 33 Prozent die beste Fangquote der Liga auf.

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Röhrig setzt auf Heimstärke

VfL-Trainer David Röhrig erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe. „Ich glaube, in der Liga herrscht im Grunde Einigkeit darüber, dass Eintracht Hagen zu den vier Topfavoriten auf den Aufstieg gehört“, erklärte der Coach vor der Begegnung. Besonders die Verpflichtung von Juan de la Peña habe die Qualität der Gäste noch einmal erhöht. Hinzu komme eine variable Spielweise, bei der Hagen häufig mit sieben Feldspielern agiere. Dennoch gehen die Lübecker mit Selbstvertrauen in das direkte Duell. Zuletzt feierte der VfL einen deutlichen 32:21-Erfolg gegen die Eulen Ludwigshafen und setzte damit seine starke Heimserie fort. Seit März ist die Mannschaft in der Hansehalle ungeschlagen. „Uns erwartet also ein absolutes Spitzenteam und darauf sind wir natürlich heiß. Wir wollen versuchen, das Momentum, das wir momentan haben, zu nutzen, und vor allem natürlich auch unsere Heimstärke einbringen“, betonte Röhrig.

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