Meister Todesfelde kassiert erste Heimniederlage gegen Buxtehude

Nun wartet Altenholz - SVHU mit Schicksalsspiel in Frankfurt

Auszeit des SV Todesfelde bringt am Ende keine Wende mehr
Foto: Lobeca/Fabian Lambrecht
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Lübeck – In der 3. Liga der Frauen hat der Meister SV Todesfelde im Nachholspiel des 20. Spieltages im letzten Heimspiel der Saison in der Amtssporthalle Leezen die ersten Saisonniederlage gegen die Zweite des Buxtehuder SV kassiert. Damit wurde die weiße Weste vor heimischer Kulisse zur Geschichte. Nun heißt es Mund abputzen, denn morgen (11.4.) um 18 Uhr geht es im Landesderby zum TSV Altenholz. Für den SV Henstedt-Ulzburg steht am Sonntag (12.4.) um 16 Uhr ein schweres und überlebenswichtiges Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten, dem Frankfurter HC auf dem Plan.

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SV Todesfelde – Buxtehuder SV II 28:35 (10:13)

Der SV Todesfelde sah sich schnell mit 0:2 gegen die Zweite des Buxtehuder SV im Hintertreffen, bevor in der 4. Minute der Anschlusstreffer durch Svea Schüller fiel. Bei den Gastgeberinnen wollte nichts zusammenpassen, was Trainer Henning Ammen nach dem Treffer zum 3:5 (8.) bereits die Auszeit nehmen ließ. Es blieb ein gebrauchter Tag für Todesfelde, die mit 3:8 (14.) weiter in Rückstand gerieten. Es ging ein Ruck durch die Mannschaft, die beim 8:9 (21.) den Anschlusstreffer markierte, was eine Buxtehuder Auszeit nach sich zog. Die Gäste blieben weiterhin die spielbestimmende Mannschaft und nahmen eine 13:10-Führung mit in die Kabine.
Nach Wiederbeginn zeigte Todesfelde Durchschlagskraft und glich beim 16:16 (35.) erstmals aus. Anschließend wollte erneut das Runde nicht in das Eckige, was Trainer Ammen die nächste Auszeit beim 17:20 (38.) nehmen ließ. Die Ansage fiel auf fruchtbaren Boden. Nach dem 17:21 gelang ein 5:0-Lauf zur ersten Führung mit 22:21 (43.), alle in der Halle glaubten, nun sei der Bock umgestoßen. Nach der Auszeit von Buxtehude wieder das alte Spiel, Todesfelde lief hinterher und sah sich erneut mit 23:25 (48.) im Hintertreffen. Damit nicht genug, beim 24:28 (52.) zog Trainer Ammen die letzte grüne Karte. Es half nichts, der Spitzenreiter fand nicht die notwendige Kontrolle und unterlag am Ende noch recht deutlich mit 28:35.
Mit der ersten Niederlage der Saison verabschiedete sich Todesfelde aus der Amtssporthalle, die in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga nicht aus Austragungsort zugelassen ist und die Heimspiele „auswärts“ ausgetragen werden müssen.

Torschützinnen für den SV Todesfelde
Franziska Haupt und Rieka Thal (je 8/1), Lina-Cathleen Asmussen (3/1), Line Ruge (3), Lara Röhrig und Lena-Marie Müller (je 2), Svea Schüller und Carolin Rose (je 1)

Die aktuelle Tabelle

1SV Todesfelde38:2715:590125
2SV GW Schwerin28:12574:49876
3TuS 97 Bielef./Jöll.24:16611:57536
4TV Hann.-Badenstedt22:16605:54461
5VfL Oldenburg II21:17573:55717
6TSV Nord Harrislee20:20563:573-10
7Buxtehuder SV II19:21586:57412
8HSG Blomb.-Lippe II16:20533:567-34
9TSV Altenholz16:24577:599-22
10SC SFN Vechta11:29620:666-46
11Frankfurter HC11:29473:624-151
12SV Henstedt-Ulzburg10:30553:616-63

TSV Altenholz – SV Todesfelde (Sonnabend, den 11.4. um 18 Uhr)

Nur zwei Tage nach der 28:35-Niederlage im letzten Heimspiel, was gleichzeitig die erste Saisonniederlage bedeutete. gastiert die Mannschaft von Trainer Henning Ammen zum vorletzten Saisonspiel an der Kieler Förde beim TSV Altenholz. Auch wenn das Hinspiel mit einem 38:19-Kantersieg endete, wird dieses keineswegs ein Selbstgänger. Der gastgebende TSV auf Platz 9 liegend, hat den Klassenerhalt in trockenen Tüchern. Trotzdem werden die Altenholtzerinnen alles daransetzen, die Scharte aus dem Hinspiel vergessen zu machen und gleichzeitig den angeschlagenen Spitzenreiter ein weiteres Bein zu stellen. Somit sind die Todesfelderinnen gewarnt und müssen auf der Hut sein, soll nicht auch noch die erste Auswärtsniederlage folgen.

Frankfurter HC – SV Henstedt-Ulzburg (Sonntag, den 12.4. um 16 Uhr)

Nach dem Sieg im Abstiegsduell beim SC SFN Vechta keimt beim SV Henstedt-Ulzburg wieder ein wenig die Hoffnung, den Klassenerhalt doch noch im Endspurt zu realisieren. Dazu muss aber unbedingt ein Sieg im nächsten Kellerduell beim Vorletzten Frankfurter HC her, soll das Fünkchen Hoffnung weiter glimmen.

Bildquellen

  • TTO beim SV Todesfelde: Lobeca/Fabian Lambrecht
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