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OH-Aktuell

Dortmund – Der Deutsche Handballbund (DHB) hat mitgeteilt, dass die Zusammensetzung der 3. Liga in der Saison 2020/21 Konturen gewinnt, nachdem die Spielkommission bei einer Telefonkonferenz am Montagabend (18.5.) die eingegangenen Meldungen ausgewertet und weitere Beschlüsse gefasst hat. Die Staffeleinteilungen sollen erst nach Bekanntwerden des endgültigen Saisonstarts – derzeit für den 1. September geplant – vorgenommen werden.

Damit wird auf jeden Fall bis zum 30. Juni 2020, dem Ende des Spieljahres 2019/20, die Option weiterer Nachrücker offengehalten, sofern sich bis zu diesem Zeitpunkt noch gemeldete Mannschaften aus der 3. Liga zurückziehen oder die geforderte selbstschuldnerische Bankbürgschaft nicht vorlegen können.

Festlegung des Ranking der Nachrücker

Für die Nachrücker-Plätze sind Ranglisten erstellt worden. Grundlage hierfür war der Abstand im Quotienten zum Aufsteiger in der betreffenden Oberliga beziehungsweise zu Platz 2 in der BWOL. In diese Rangliste konnten nur Mannschaften aufgenommen werden, die in ihrer Oberliga mindestens Platz 2 oder Platz 3 belegt haben (für die BWOL galt hier Platz 3 oder Platz 4).

Zusammensetzung der Drittliga-Männer 2020/21

57 der bisherigen 64 Männer-Drittligisten haben für die Saison 2020/21 gemeldet. Auf eine Meldung verzichteten die vier Aufsteiger in die 2. Bundesliga und der HC Elbflorenz II. Die beiden vorzeitig ausgeschiedenen Vereine HC Rhein Vikings und SG Nußloch sind in der 3. Liga 2020/21 nicht startberechtigt. Alle elf Oberligabereiche haben ihre zwölf Regel-Aufsteiger gemeldet. Aus der 2. Bundesliga ist die HSG Krefeld in die 3. Liga abgestiegen, sodass derzeit 70 Drittligisten bekannt sind.

Zur Saison 2020/21 gibt es nach aktuellem Stand zwei Nachrücker. Das Ranking führen der TV Cloppenburg (Nordsee) und HaSpo Bayreuth (Bayern) an.

Aus dem Berichtsraum von HL-SPORTS geht die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz in der kommenden Serie in der 3. Liga an den Start.

Überblick Drittliga-Männer 2020/21

Drittligisten der Saison 2019/20
Ahlener SG, TSV Altenholz, OHV Aurich, HSC Bad Neustadt, HBW Balingen-Weilstetten II, GSV Eintracht Baunatal, HSG Bergische Panther, Füchse Berlin Reinickendorf II, SV Anhalt Bernburg, HSG Bieberau-Modau, TSV Blaustein, TSV Burgdorf II, TuS 04 Dansenberg, SGSH Dragons, HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II, HC Erlangen II, TV Gelnhausen, TV Germania Großsachsen, VfL Gummersbach II, VfL Eintracht Hagen, HG Hamburg Barmbek, HSG Hanau, HSV Hannover, Handball Hannover-Burgwedel, TSG Haßloch, TSB Heilbronn-Horkheim, Eintracht Hildesheim, TV Hochdorf, TV Kirchzell, SV Salamander Kornwestheim, Leichlinger TV, SC DHfK Leipzig II, SG Leutershausen, Team HandbALL Lippe II, LIT 1912 II, Longericher SC, SC Magdeburg II Youngsters, Mecklenburger Stiere Schwerin, SG Menden Sauerland Wölfe, TSV GWD Minden II, Northeimer HC, HG Oftersheim/Schwetzingen, HC Oppenweiler/Backnang, Oranienburger HC, HSG Ostsee N/G, TGS, Pforzheim, VfL Pfullingen, TV Plochingen, 1. VfL Potsdam, Rhein-Neckar Löwen II, HSG Rodgau Nieder-Roden, HC Empor Rostock, HG Saarlouis, TuS Spenge, TuS Vinnhorst, TuS Volmetal 1887, TV Willstätt

Absteiger 2. HBL:
HSG Krefeld Niederrhein

Regelaufsteiger aus den Oberligen:
HSG Eider Harde (Hamburg/Schleswig-Holstein)
Stralsunder HV (Ostsee-Spree)
HC Burgenland (Mitteldeutsche Oberliga)
ATSV Habenhausen (Nordsee)
MTV Braunschweig (Niedersachsen)
ASV Hamm-Westfalen II (Westfalen)
TuS 82 Opladen (Nordrhein)
SV 64 Zweibrücken (RPS-Liga)
ESG Gensungen/Felsberg (Hessen)
SG Pforzheim-Eutingen (Baden Württemberg 1)
VfL Günzburg (Bayern)
HSG Konstanz II (Baden Württemberg 2)

Ranking der möglichen Nachrücker

  1. TV Cloppenburg (Nordsee)
  2. HaSpo Bayreuth (Bayern)
  3. TSV Neuhausen/Filder (Baden Württemberg)
  4. Sportfreunde Loxten (Westfalen)
  5. TSG Söflingen (Baden Württemberg)
  6. TSG Altenhagen-Heepen (Westfalen)
  7. HSG Pohlheim (Hessen)
  8. TV Korschenbroich (Nordrhein)

Derzeitige Teams der Drittliga-Frauen 2020/21

Für die 3. Liga der Frauen haben 46 der bisherigen 48 Drittligisten zur Saison 2020/21 gemeldet. Auf eine Meldung verzichteten der TVE Netphen (West) und die HSG Jörl-Doppeleiche-Viöl (Nord). Zehn Oberligabereiche haben ihre elf Regel-Aufsteiger gemeldet; der Oberligabereich Niedersachsen konnte keinen Regel-Aufsteiger melden. Um die Soll-Zahl 60 zu erreichen, konnten damit drei Nachrücker zusätzlich in der 3. Liga aufgenommen werden: Dies sind der Rostocker HC und SV GW Schwerin aus der Ostsee-Spree-Oberliga und der TSV Heiningen 1892 aus der Baden-Württemberg-Oberliga.

Aus dem Berichtsraum von HL-SPORTS spielt der SV Henstedt-Ulzburg in der kommenden Serie um Punkte in der 3. Liga.

Überblick Drittliga-Frauen 2020/21

Drittligisten der Saison 2019/20
TV Aldekerk, SV Allensbach, SC Alstertal-Langenhorn, HSG Blomberg-Lippe II, Buxtehuder SV II, HV Chemnitz, ASV Dachau, BVB 09 Dortmund II, Fortuna Düsseldorf, TSG Eddersheim, Frankfurter HC, SV Germania Fritzlar, HSG Gedern/Nidda, HCD Gröbenzell, SV Union Halle-Neustadt II, Hannoverscher SC, TV Hannover-Badenstedt, TSV Haunstetten, MTV-Heide, SV Henstedt-Ulzburg, TS Herzogenaurach, SG Kappelwindeck-St., TSG Ketsch II, HSG Kleenheim-Langgöns, 1. FC Köln, Königsborner SV, Bayer 04 Leverkusen II, FSV Mainz 05 II, SG TSG/DJK Mainz-Bretz., HSG Marpingen-Alsweiler, SC Markranstädt, TuS Metzingen II, TV Nellingen, TSG Ober Eschbach, HG OKT, VfL Oldenburg II, TV Oyten, TV Möglingen, TG 88 Pforzheim, ESV 1927 Regensburg, HSG Rodgau Nieder-R., SG Schozach-Bottwartal, Thüringer HC II, SFN Vechta, TSV Wattenbek, TSV Wolfschlugen

Regelaufsteiger aus den Oberligen:
HSG Mönkeberg/Schönkirchen (Hamburg/Schleswig-Holstein)
Pfeffersport Berlin (Ostsee-Spree-Liga)
HC Rödertal II (MHV)
BV Garrel (Nordsee)
PSV Recklinghausen (Westfalen)
TB Wülfrath (Nordrhein)
HSG Wittlich (RPS)
HSG Lumdatal (Hessen)
HSG St. Leon/Reilingen (Baden/Südbaden)
TPSG FA Göppingen II (Württemberg)
HSG Würm-Mitte (Bayern)

Nachrücker-Ranking

  1. Rostocker HC (für Niedersachsen)
  2. SV GW Schwerin (für TVE Netphen)
  3. TSV Heiningen 1892 (für HSG Jörl-Doppeleiche-Viöl)
  4. ASC 09 Dortmund
  5. SV 64 Zweibrücken
  6. HSG Leinfelden-Echterdingen

(PM-DHB)

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