MTV Lübeck bietet Drittligisten Altenholz die Stirn

Lübeck unterliegt im Testspiel auf Augenhöhe nur knapp

Neuzugang Kim Colin Reiter setzt sich erfolgreich durch
Foto: Heiko Klemann

Lübeck – Der neu formierte Schleswig-Holstein-Ligist MTV Lübeck hat sich am Sonnabend (27.8.) beim Testspiel vor 150 Zuschauern in der Hansehalle gegen den Top-Drittligisten TSV Altenholz einen offenen Schlagabtausch geliefert und sich bei der knappen 24:27 (12:12)-Niederlage in guter Form präsentiert. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre auch ein Sieg im Bereich des Möglichen gewesen, was aber auch der Unerfahrenheit der teilweise jungen Truppe des MTV geschuldet war. Die Haupttorschützen beim MTV waren die Neuzugänge Jan Schult (7), Markus Hansen (beide vom VfL Lübeck-Schwartau) sowie Kim Colin Reiter (je 4), der von den Mecklenburger Stieren Schwerin zum MTV stieß. In der SH-Liga könnte die Mannschaft um das Trainergespann Mirko Baltic und Thomas Steinkrauß wohl das Maß aller Dinge sein und von Beginn an zum Gejagten der Liga werden.

Lübecker verlangen Drittligisten alles ab

„Wir haben sehr gut mitgehalten gegen eine Top-Mannschaft der 3. Liga, hatten am Ende den einen und anderen verworfenen Ball mehr. Die Mannschaft hat sich aber gut präsentiert und es war zu merken, dass wir eben den einen und anderen aus der A-Jugend haben, der noch lernen muss“, so das Fazit des Trainergespanns Baltic und Steinkrauß nach dem Spiel gegenüber HL-SPORTS. „Verloren haben wir das Spiel in einer Überzahlsituation mit einem 0:3, was die Altenholzer zur Führung nutzten und nicht mehr abgaben. Es hat aber auch gezeigt, dass wir als Fünftligist mithalten können.“

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Trainergespann Mirko Baltic und Thomas Steinkrauß mit Mannschaft beim Team-Time-Out
Foto: Heiko Klemann

„Ich bin nicht unzufrieden! Wir haben viele gute Lösungen gegen die offensive 5:1-Abwehr von Altenholz gefunden. Ein Manko war die Chancenverwertung, viele verworfene Bälle. Ein Sieg wäre möglich, man kann jedoch trotzdem zufrieden sein. Wir haben uns sehr gut präsentiert“, so das Fazit vom Sportlichen Leiter Toni Podpolinski.

Bildquellen

  • Kim Colin Reiter: Heiko Klemann
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