MTV Lübeck mit erneuter Niederlage gegen Potsdam

Direkte Bundesliga-Qualifikation so gut wie ausgeträumt

Gueric Gehrmann kämpft sich durch Potsdams Abwehr
Foto: MTV/Habermann
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Lübeck – Der MTV Lübeck hat mit seiner U19-Mannschaft in der Pokalrunde Nord-Ost der Jugend-Bundesliga-Handball (JBLH) gegen den 1. VfL Potsdam 1990, wie bereits vor einer Woche in Brandenburg, eine 26:34 (14:16)-Niederlage in der Hansehalle vor 130 Zuschauern kassiert. Damit ist die letzte Hoffnung auf das Erreichen von Platz 2 – nach einer desolaten zweiten Halbzeit – wohl erloschen und die direkte Qualifikation für die kommende Bundesligasaison wohl endgültig ausgeträumt, auch wenn noch eine theoretische Chance besteht.

MTV Lübeck hält nur eine Halbzeit mit

In der ersten Halbzeit verlief das Spiel bis zur 22. Minute ausgeglichen mit wechselnder Führung. Den ersten Treffer markierte der 1. VfL Potsdam, über ein 2:4 nach sechs Minuten erkämpften sich die Lübecker mit Vorteilen in der Abwehr, inklusive zwei gehaltener Siebenmeter, ein 5:4 in der 12. Minute durch Adrian Heuer. Anschließend ein Spiegelbild der letzten Woche, die rechte Rückraumseite der Potsdamer mit Luca Leon Flathe drehten den Spieß um, und es hieß 7:9 (16.). Lübecks Abwehr stabilisierte sich und vorne im Angriff setzten Elias Moussa und Luis Ciudad Benitez positive Akzente. Der abermals treffsichere Johannes Petrowa verwandelte den zweiten Siebenmeter zum neuen Zwischenstand von 10:9 (19.) trotz Unterzahl, was Potsdams Trainer Alexander Haase zur Auszeit veranlasste. Nach dem 11:11 durch Guèric Gehrmann trafen die Gäste doppelt und Trainer Andrej Kurchev nahm beim 11:13 (25.) seine Auszeit. Reinhard Canzler verkürzte kurz vor der Halbzeit auf 14:15, es ging anschließend mit einem 14:16 in die Kabine.

Adrian Heuer wird etwas unsanft gebremst
Foto: MTV/Habermann

Mit leichten Vorteilen für die Brandenburger, besonders in der kompakten Abwehr, begann die zweite Hälfte, bis zum 17:18 (33.) war noch alles offen. Die Gäste zogen über 20:17 (39.) auf 22:17 in der 41. Minute davon, nach der Disqualifikation von Tjorben Patzke. Aus einer kompakten und zupackenden Abwehr baute der 1. VfL Potsdam im Anschluss seinen Vorsprung vorentscheidend auf 28:22 (54.) aus und Trainer Kurchev nahm seine letzte Auszeit. Die restliche Spielzeit gelang den Lübeckern keine Verbesserung des Resultats mehr und sie gingen mit einer 26:34-Niederlage aus der Halle.

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Torschützen für den MTV Lübeck
Johannes Philipp Petrowa (7/2), Luis Jose Ciudad Benitez und Adrian Heuer (je 5), Tom Kalkmann (3), Guèric Gehrmann, Reinhard Canzler und Elias Moussa (je 2)

Die aktuelle Tabelle

11. VfL Potsdam 19907:1 125:107 18
2SG Flensburg-Handewitt6:4 148:125 23
3HSG Eider Harde6:4 157:149 8
4Mecklenburger Stiere Schwerin3:5 105:125 -20
5MTV Lübeck3:7 151:163 -12
6HC Bremen3:7 147:164 -17
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