MTV Lübeck will nach Niederlage gegen Glinde/Reinbek wieder doppelt punkten

MTV mit dezimiertem Kader zurück in die Erfolgsspur

Sarah Matte (# 15) setzt sich dynamisch ein, im Hintergrund wartet Wiebke Vennhoff
Foto: MTV Lübeck/Sophia Sauer

Lübeck – In der Regionsliga Süd/Ostsee der Frauen hat der MTV Lübeck am vergangenen Wochenende seine Auswärtsbegegnung bei der SG Glinde/Reinbek mit 24:27 verloren und musste den Tabellenplatz 1 abgeben. Nun heißt es am Sonnabend (3.12.) um 14 Uhr in der Sporthalle Hochschulstadtteil gegen den Siebten, die HSG Wagrien, wieder in die Erfolgsspur zu kommen.

SG Glinde/Reinbek – MTV Lübeck 27:24 (13:11)
Nach kurzem Abtasten legte der MTV Lübeck ein 2:0 in der 5. Minute vor und hielt die Nase bis zum 9:8 (23.) im Wind, bevor der Faden riss. Die SG Glinde/Reinbek drehte mit vier Toren in Folge den Spieß um und verschwand anschließend mit einem 13:11 in der Kabine. Nach Wiederbeginn geriet der MTV schnell mit 11:15 (35.) ins Hintertreffen und lief fortan ständig einem Rückstand hinterher. Es machte sich der schmale Kader – nur neun Spielerinnen – bemerkbar, dass am Ende die Körner fehlten und es mit einer 24:27-Niederlage auf die Heimreise ging.

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Torschützen für den MTV Lübeck
Pia Ritter (5), Madita Goeb und Wiebke Vennhoff (je 4/2), Emma-Sophie Meisner, Dorinja Zapf und Saskia Schillmann (je 3), Kim-Marie Höhlein (2)

Antonia Stolte lässt sich nicht am Durchbruch hindern
Foto: MTV Lübeck/Sophia Sauer

MTV Lübeck – HSG Wagrien (Sonnabend, den 3.12. um 14 Uhr)
Am Sonnabend trifft der MTV Lübeck als aktueller Tabellenzweiter auf den Siebten, die HSG Wagrien und will unbedingt die Niederlage gegen die SG Glinde/Reinbek vergessen machen. Beide Mannschaften kennen sich bestens aus der vergangenen Saison und beim letzten Aufeinandertreffen nahm der MTV beide Punkte mit nach Lübeck. Doch das ist alles Schnee von gestern, jetzt werden die Karten neu gemischt. Wagrien darf nicht unterschätzt werden, haben sie doch am vergangenen Wochenende bei der HSG Ostsee Neustadt/Grömitz deutlich mit 35:26 gewonnen. Daher wird es kein Selbstgänger, da auch die Niederlage der letzten Woche noch in den Köpfen ist.
Trainer Piotr Szynwelski hat aufgrund von Krankheit und Verletzungen nicht den kompletten Kader zur Verfügung. „Wir müssen das letzte Spiel schnellstmöglich aus unseren Köpfen streichen und nach vorne schauen; trotz dezimierten Kaders. Die Niederlage gegen Glinde/Reinbek war zwar ärgerlich und enttäuschend, aber so läuft es nun mal im Handball, Jeder kann Jeden schlagen. Wir arbeiten diese Woche an unseren Fehlern sowie an konsequenteren Torabschlüssen und wollen im nächsten Spiel wieder unser Können unter Beweis stellen“, geht Szynwelski positiv an die Aufgabe.

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Alle Spiele und die aktuelle Tabelle auf einen Blick

MTV AhrensbökDHG Sandesneben28:39
HSG Ostsee N/GHSG Wagrien26:35
Lübecker TurnerschaftSC Buntekuh Lübeck28:15
SG Glinde/ReinbekMTV Lübeck27:24
GH Lübeck 1876HSG Holst.-Schweiz II29:30
HSG Lübecker BuchtHSG 40410:35
1HSG 40414:0194:11282
2MTV Lübeck14:4250:19357
3VfL Geesthacht12:0159:10356
4GH Lübeck 187610:4219:18435
5SG Glinde/Reinbek8:6157:1534
6Lübecker Turnerschaft8:8192:1920
7HSG Wagrien8:10230:2264
8DHG Sandesneben8:12265:289-24
9HSG Holst.-Schweiz II6:8164:178-14
10SC Buntekuh Lübeck6:10179:199-20
11HSG Ostsee N/G5:11194:234-40
12MTV Ahrensbök3:13193:246-53
13HSG Lübecker Bucht0:16141:228-87

So geht es weiter

29.11.202220.00HSG Ostsee N/GHSG Lübecker Bucht33:22
03.12.202214.00MTV LübeckHSG Wagrien
03.12.202216.30HSG Lübecker BuchtMTV Ahrensbök
03.12.202217.00HSG Holst.-Schweiz IISG Glinde/Reinbek
03.12.202217.00DHG SandesnebenHSG Ostsee N/G
04.12.202214.30GH Lübeck 1876VfL Geesthacht
04.12.202218.00HSG 404Lübecker Turnerschaft

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