MTV U19 beendet, nach misslungenem Saisonabschluss, die Pokalrunde als Schlusslicht

Flensburg-Handewitt und Potsdam spielen um die deutsche Meisterschaft

Rechtsaußen Tom Kalkmann zeigt sich treffsicher
Foto: MTV Lübeck/tgo4

Lübeck – Der MTV Lübeck hat mit seiner U19-Mannschaft in der Pokalrunde Nord-Ost der Jugend-Bundesliga-Handball (JBLH) seine letzte Begegnung der Saison bei den Mecklenburger Stieren Schwerin mit 30:37 verloren und belegte in der Abschlusstabelle Platz 6. Den Sprung in die Meisterrunde schafften die SG Flensburg-Handewitt und der 1. VfL Potsdam 1990, für alle anderen Mannschaften ist die Saison beendet.

Mecklenburger Stiere Schwerin – MTV Lübeck 37:30 (19:19)
Der Spielplan wollte es so, dass die beiden „Wundertüten“ der gesamten Pokalstaffel am letzten Spieltag aufeinandertrafen. Für beide Teams ging es nur um Ergebniskosmetik in der Tabelle, da beide keine Chance mehr auf eine Qualifizierung für das Viertelfinale hatten.
Der MTV Lübeck erwischte einen Blitzstart und sah sich nach knapp drei Minuten mit 3:1 und in der 8. Minute mit 5:2 in Front. Dieses war das Ergebnis des erfolgreichen Tempospiels, das als Basis einen gut aufgelegten Torhüter Julian Hammon zwischen den Pfosten brauchte. Bis zum 9:8 (14.) hielt die Führung. Nach der Auszeit der Gastgeber kamen diese besser ins Spiel, die Führung wechselte mehrfach und erst beim 17:15 (25.) hatte die Mannschaft von Trainer Andrej Kurchev die Nase wieder mit zwei Toren im Wind. In die Pause ging es beim 19:19 und alles war auf null gestellt.
Die Mecklenburger Stiere Schwerin kamen hellwach und mit einem 4:0-Lauf zurück aus der Pause, was Trainer Kurchev sofort ein Team-Time-Out nehmen ließ, als noch keine drei Minuten gespielt waren. „Mit drei technischen Fehlern und zwei Fehlwürfen bringen wir uns um den Lohn der Arbeit der ersten Hälfte. Ich habe sie gefragt, ob sie das zulassen wollen“, versuchte Kurchev einen Weckruf. Er fand die richtigen Stelleschrauben und der MTV verkürzte auf 22:23 (37.), doch der Ausgleich wollte auch in der Folgezeit nicht gelingen. So gerieten die Gäste mit 23:28 (42.) vorentscheiden ins Hintertreffen. Es zeigte sich, dass die letzten Körner nach der langen Saison zum Aufbäumen fehlten. Von der Bank kam ab der 45. Minute noch Lübecks dritter Torwart Piet Bäumer, dem noch einige gute Szenen gelangen. Das galt auch für Rückraumspieler Jorven Plähn, der in seinem ebenfalls allerletzten A-Jugendspiel noch einmal Einsatzzeit bekam. Ihm gelang noch das letzte Tor der Saison zum 30:37 Endstand.

Joel Müller kommt bei der offensiven Deckung der Schweriner nur selten in gute Wurfposition
Foto: MTV Lübeck/tgo4

Torschützen für den MTV Lübeck
Tom Kalkmann (8), Adrian Heuer (6), Johannes Petrowa (4/3), Ivan Kurchev und Daniel Baasch (je 4), Joel Müller (2), Reinhard Canzler und Jorven Plähn (je 1)

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Alle Spiele und die Abschlusstabelle auf einen Blick

HC Bremen1. VfL Potsdam 1990 27:29
SG Flensburg-HandewittHSG Eider Harde 33:27
Mecklenburger Stiere SchwerinMTV Lübeck 37:30

 

1SG Flensburg-Handewitt14:6 302:246 56
21. VfL Potsdam 199013:7 279:279 0
3HSG Eider Harde12:8 335:321 14
4Mecklenburger Stiere Schwerin8:12 290:316 -26
5HC Bremen7:13 296:320 -24
6MTV Lübeck6:14 313:343 -30
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