
Todesfelde – Der Zweitligaaufsteiger SV Todesfelde hat gerade eine Woche spielfrei, Zeit einmal eine erste Bilanz nach sechs absolvierten Spielen zu ziehen. Die Mannschaft von Trainer Henning Ammen weist derzeit 1:11 Punkte und 177:208 Tore auf, was in der Tabelle Platz 13, den ersten Nichtabstiegsplatz, bedeutet.
Erste Bilanz nach sechs Spielen
Der SV Todesfelde musste und muss seine Heimspiele allesamt in fremder Halle bestreiten, was bei den Fans bisher kein minderes Interesse fand. Die bisherigen drei Heimspiele fanden alle in der Jahn-Sporthalle in Bad Schwartau vor gut besuchtem Haus statt. In diesen drei Heimspielen holte der Aufsteiger seinen bisher einzigen Punkt am 3. Spieltag gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen (1:11 Punkte, Platz 14), der wie Todesfelde im Tabellenkeller steckt. In den beiden anderen Heimspielen unterlagen die Gastgeber jeweils mit 26:32 gegen den VfL Waiblingen (10:2/3.) und dem HSV Solingen-Gräfrath 76 (10:2/5.).
Den drei Heimbegegnungen standen ebenfalls drei in der Fremde gegenüber. Dabei gab es am 2. Spieltag eine 31:34-Niederlage bei der SG Nürtingen (11:1/2.) und am 4. Spieltag beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 (12:0/1.) ein 34:39, sowie am vergangenen Wochenende beim ESV 1927 Regensburg (8:2/7.) ein 25:36.
Nach diesen sechs Punktspielen stehen für den SV Todesfelde 1:11 Punkte und 177:208 Tore und Platz 13, dem ersten Nichtabstiegsplatz, zu Buche. Dieses relativiert sich ein wenig, bedenkt man, dass der SVT der einzige Aufsteiger in die 2. Bundesliga ist und es bisher, mit Ausnahme des TSV Bayer 04 Leverkusen, ausschließlich gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte ging. Hier heißt es für die Mannschaft von Trainer Ammen, dieses als etwas Positives mit in die nächsten Spiele zu nehmen, da die Mannschaften, gegen die gepunktet werden muss, noch kommen. Da geht es auch gleich am kommenden Wochenende zuhause gegen den TuS Lindfort los, wo nun die ersten doppelten Punkte verbucht werden sollen.
Es folgen die Wochen der Wahrheit
Bis zum Jahreswechsel stehen noch sechs Begegnungen auf dem Programm. Dieses sind die gegen den TuS Lindfort (0:10/15.), den SV Werder Bremen (2:10/12.), den HC Rödertal (8:4/8.), die SG 1909 Kirchdorf (4:6/9.) und den Bergische HC (9:3/6.) bis Weihnachten sowie abschließend am 30. Dezember die HSG Freiburg (2:8/11.). Von diesen sechs Gegnern sind vier in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt. Hier zeigt die Tabelle auch einen klaren Schnitt. In der oberen Hälfte sind die Teams von Platz 1 (12:0) bis Platz 8 (8:4) nur durch vier Punkte getrennt. Während die untere Tabellenhälfte bereits mit einem negativen Punktekonto beginnt. Hier liegen ebenfalls vier Punkte zwischen der SG 1909 Kirchdorf auf Platz 9 (4:6) und dem Schlusslicht TuS Lindfort (0:12). Dieses zeigt, wie eng es in der unteren Hälfte zugeht, wo sich auch der SV Todesfelde befindet.
Somit stehen bis zum Jahreswechsel vier Begegnungen gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte auf dem Plan, welche einen echten Prüfstein für den SV Todesfelde bedeuten. Gegen diese vier Mitstreiter aus der unteren Hälfte geht es zweimal auswärts und zweimal vor heimischer Kulisse an den Start. Zusätzlich sind zuhause Bonuspunkte gegen den HC Rödertal im Bereich des Möglichen. Auswärts beim Tabellensechsten, dem Bergischen HC hängen die Trauben allerdings etwas höher, aber sind nicht unerreichbar.
Bis zum Jahreswechsel sollten somit das Punktekonto ausgebaut werden und die Mannschaft will so viele Punkte wie nur möglich auf der Habenseite verbuchen, damit zum Jahreswechsel ein Platz im Mittelfeld erreicht wird. Dieses sollte im Bereich des Möglichen liegen, da Platz 9 derzeit lediglich drei Punkte entfernt ist, somit in greifbarer Nähe sich befindet.
Franziska Haupt souverän die Nummer 1 der Torschützenliste
Obwohl Franziska Haupt verletzungsbedingt in der letzten Begegnung lediglich einen Siebenmetertreffer zu verbuchen hatte, führt sie weiterhin souverän die Torschützenliste der 2. Bundesliga an. Hier stehen in den bisherigen sechs Spielen insgesamt 50 Tore, davon zehn von der Siebenmeterlinie, zu Buche. Dieses bedeutet einen Schnitt von 8,3 Toren pro Spiel. Bereits mit einem deutlichen Rückstand folgen Maxime Luber (6/41/6/6,8) von der SG Nürtingen-Zizishausen und Sev Albrecht (5/41/13/8,2) von der HSG Freiburg.

Foto: Lobeca/Fabian Lamprecht
Alle bisherigen Ergebnisse des SVT
| SV Todesfelde | – | VfL Waiblingen | 26:32 |
| TG Nürtingen | – | SV Todesfelde | 34:31 |
| SV Todesfelde | – | TSV Bay. 04 Leverk. | 35:35 |
| 1.FSV Mainz 05 | – | SV Todesfelde | 39:34 |
| SV Todesfelde | – | HSV Sol.-Gräfrath 76 | 26:32 |
| ESV 1927 Regensburg | – | SV Todesfelde | 36:25 |
Die aktuelle Tabelle
| 1 | 1.FSV Mainz 05 | 12 | : | 0 | 195 | : | 165 | 30 |
| 2 | SG Nürtingen-Zizish. | 11 | : | 1 | 221 | : | 167 | 54 |
| 3 | VfL Waiblingen | 10 | : | 2 | 181 | : | 147 | 34 |
| 4 | Füchse Berlin | 10 | : | 2 | 206 | : | 175 | 31 |
| 5 | HSV Solingen-Gräfrath | 10 | : | 2 | 189 | : | 165 | 24 |
| 6 | Bergischer HC | 9 | : | 3 | 183 | : | 167 | 16 |
| 7 | ESV 1927 Regensb. | 8 | : | 2 | 158 | : | 122 | 36 |
| 8 | HC Rödertal | 8 | : | 4 | 192 | : | 156 | 36 |
| 9 | SG 1909 Kirchhof | 4 | : | 6 | 127 | : | 151 | -24 |
| 10 | HL Buchh. 08-Roseng. | 4 | : | 8 | 169 | : | 183 | -14 |
| 11 | HSG Freiburg | 2 | : | 8 | 145 | : | 171 | -26 |
| 12 | SV Werder Bremen | 2 | : | 10 | 167 | : | 201 | -34 |
| 13 | SV Todesfelde | 1 | : | 11 | 177 | : | 208 | -31 |
| 14 | TSV Bayer 04 Leverk. | 1 | : | 11 | 171 | : | 214 | -43 |
| 15 | Rostocker HC | 0 | : | 10 | 116 | : | 172 | -56 |
| 16 | TuS Lindfort | 0 | : | 12 | 153 | : | 186 | -33 |
Das Programm des SVT bis zum Jahreswechsel
| 31.10.2026 | 20.00 | SV Todesfelde | – | TuS Lintfort |
| 07.11.2026 | 18.30 | SV Werder Bremen | – | SV Todesfelde |
| 14.11.2026 | 20.00 | SV Todesfelde | – | HC Rödertal |
| 22.11.2026 | 16.00 | SG 09 Kirchhof | – | SV Todesfelde |
| 19.12.2026 | 18.30 | Bergischer HC 06 | – | SV Todesfelde |
| 30.12.2026 | 20.00 | SV Todesfelde | – | HSG Freiburg |
Bildquellen
- Franziska Haupt Foto Fabian Lamprecht: Lobeca/Fabian Lamprecht
- Trainer Henning Ammen: Lobeca/Fabian Lamprecht









