Nuancen entscheiden: VfL Lübeck-Schwartau mit knappen Duell gegen den Spitzenreiter

Starker Auftritt, keine Punkte

Oliver Juhl Refsgaard (VfL Lübeck-Schwartau) wirft den Ball ins Tor. Foto: Lobeca/Mascha Holm

Lübeck – Lübeck – Der VfL Lübeck-Schwartau hatte am vergangenen Sonnabendabend den Spitzenreiter der 2. Bundesliga, die SG BBM Bietigheim, zu Gast. In einem ansehnlichen Spiel mussten sich die Hausherren mit 34:37 (14:17) geschlagen geben. Auch das Sondertrikot, welches nach dem Spiel für einen guten Zweck versteigert wurde half nicht, um den Tabellenführer zu schlagen.

Später Run lässt SG wegziehen

Die erste Hälfte begann schwungvoll. Besonders die schnelle Mitte machte den Gastgebern zu schaffen. Einen deutlichen Unterschied sah man trotzdem nicht, der VfL schaffte es sogar trotz einer Zwei-Minuten-Strafe die zwischenzeitlich Führung in dieser Phase auszubauen. Knapp zehn Minuten vor Schluss stand es 10:10, was die Ausgeglichenheit bis dato unterstrich. Ein starker Schlussspurt der SG ließ den Favoriten zur Pause dann doch noch etwas davonziehen. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff parierte der starke Ferjan noch, ehe der Abpraller aber bei Fabian Wiederstein landete. Der Bietigheimer markierte den letzten Treffer in Halbzeit eins – das 14:17 aus Sicht der Hanseaten.

Janik Schrader (VfL Lübeck-Schwartau) wirft den Ball. Foto: Lobeca/Mascha Holm

Bietigheim zu abgeklärt

In Durchgang zwei das gleiche Bild. Der VfL hielt lange und gut mit. Nuancen entschieden letztlich, warum es nicht knapper wurde. Nicht einmal kam Lübeck-Schwartau auf mindestens zwei Tore heran. Das war ein Produkt aus der Konsequenz und der Qualität der Bietigheimer. Die SG spielte nicht die Sterne vom Himmel und war trotzdem immer zur Stelle, wenn es heikel wurde. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss folgte die schwächste Phase der Gastgeber. Viele technische Fehler, Wurfpech und ein starker Gäste-Angriff sorgten dafür, dass der Tabellenführer die Führung auf sechs Tore ausbaute. Trotzdem kam zum Ende Hoffnung auf, immerhin verkürzte der VfL dank Einar Nickelsen noch auf 31:34. Ein Doppelschlag erstickte diese Hoffnung allerdings wieder. Die SG BBM Bietigheim bleibt an Spitze und gewinnt mit 37:34.

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  • Schrader: Lobeca/Mascha Holm
  • Oliver Juhl: Lobeca/Mascha Holm
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