Für Punkte reichte es zwar nicht. Aber Coach Tobias Schröder war trotzdem zufrieden mit dem Spiel in Berlin. Foto: HSG
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Neustadt – Bei den Füchsen Berlin II hat die HSG Ostsee am Sonntag alles gegeben, musste sich jedoch trotzdem knapp mit 25:28 in der 3. Liga geschlagen geben.

Die Partie startete direkt, schnell und dynamisch. In der dritten Minute ging die HSG mit 2:1 in Führung. Die Mannschaft von Coach Tobias Schröder zeigte Selbstbewusstsein, spielte vorne gut und gestaltete das Spiel lebhaft. Doch die Berliner begegneten den Ostholsteinern auf Augenhöhe, gingen erstmals beim 4:3 (9.) in Führung. Über mit 5:5 (14.) lautete es sieben Minuten später 7:7. Die Schleswig-Holsteiner blieben dran, erlaubte es den Gastgebern nicht, den Abstand vor der Pause auszubauen.

Schnell den Anschluss hergestellt…

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte ließ die HSG den Füchsen keine Chance, konnte folgerichtig zum 13:13 (33.) ausgleichen. Geht da was? Leider nicht. In den folgenden vier Minuten kassierte die HSG vier Gegentreffer (17:13)in Folge. Doch das steckte Ostsee zunächst weg, kämpfte sich auf 16:17 (39.) ran. Auch eine erneute Differenz von vier Toren (41.) änderte nichts an der Moral der Mannschaft, die auch dank Torhüter Henning Rost, der mit sechzehn Paraden im Spiel glänzte, weiter im Rennen war. Auch die Abwehr vor ihm, die sich im Vergleich zu vorherigen Spielen merklich verbessert hat, tat ihr übriges. Verständlich, dass Schröder die Defensive lobte. „Die Abwehrarbeit war gut. Mit Henning hatten wir zudem einen tollen Torhüter hinten stehen!“ So gelang dann schließlich auch Max Mißling in der 55. Minute der Ausgleich zum 24:24.

Zu viele Fehler verhindern mehr…

Doch aufgrund von sich einschleichenden Fehlern im Abschluss reichte es nicht mehr, sich so mit einem möglichen Punktgewinn für die gezeigte Leistung zu belohnen. „Da haben wir es leider nicht mehr geschafft die Big Points zu machen, vereinzelt freie Würfe liegengelassen“, wusste Schröder, sah bei seinen Jungs aber eine deutliche Entwicklung, einen wichtig Schritt in die richtige Richtung. Mit gestärktem Selbstvertrauen soll es nun am nächsten Samstag zu Hause gegen den TSV Altenholz gehen.

Die Statistik zum Spiel:

Füchse Berlin II: Eres, König – Skroblien 9, Genty 7, Keskic 2, Durmaz, Schluroff, Walter je 1, Gerntke, Sanchez, Fritz, Rebelo

HSG Ostsee: Rost, Haß – Möller 9, Mendle 5, Mißling 5, Engelmann 4, Barthel 1, Litzenroth 1, Swoboda, Lüdtke, Poley, Ambrosius