
Lübeck – Nach dem erfolgreichen Liga-Wochenende wartet auf den VfL Lübeck-Schwartau die bislang größte Herausforderung der Saison. Am Mittwoch empfängt die Mannschaft von David Röhrig um 19 Uhr im DHB-Pokal die SG Flensburg-Handewitt. Der Bundesligist reist dabei mit einer makellosen Bilanz nach Lübeck.
VfL mit Rückenwind in den Pokal
Die Lübecker gehen mit viel Selbstvertrauen in das Duell. Am Sonntag setzte sich der VfL mit 31:28 gegen den TV Hüttenberg durch und feierte damit im vierten Ligaspiel bereits den dritten Sieg. Einar Nickelsen ragte mit neun Treffern heraus, während Mark Ferjan mit 13 Paraden einen wichtigen Anteil am zweiten Heimsieg hatte. Vor allem nach der Pause setzte sich der VfL zwischenzeitlich bis auf sieben Tore ab, musste in der Schlussphase aber noch einmal um den Erfolg kämpfen. Trainer David Röhrig sprach anschließend von einem „richtig schweren Spiel“, in dem vor allem die Ballgewinne, Ferjans Paraden und Nickelsens Offensivleistung den Unterschied gemacht hätten.
Ungeschlagener Tabellenführer zu Gast
Mit Flensburg kommt nun allerdings ein anderes Kaliber in die Hansehalle. Die SG führt die Bundesliga nach fünf Spielen mit 10:0 Punkten an und hat damit bislang jede Partie gewonnen. Erst am Sonntag setzte sich Flensburg vor 6176 Zuschauern mit 37:34 gegen den Handball Club Hamburg durch. Bereits zur Pause führte die SG mit 19:16 und verteidigte ihren Vorsprung im zweiten Durchgang. Mit 181 Treffern in fünf Begegnungen erzielt der Tabellenführer im Schnitt mehr als 36 Tore pro Partie. Für den Zweitligisten aus Lübeck ist die Rollenverteilung damit klar Gleichzeitig bietet das Pokalspiel vor heimischer Kulisse die Chance, sich mit einem der derzeit formstärksten Teams Deutschlands zu messen.
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