Positive Signale für TSV Neustadt – Zukunft der HSG Ostsee gesichert

Erster Schock überwunden – jetzt muss gearbeitet werden

Der Sportliche Leiter Frank Barthel bei HL-SPORTS
Foto: Lobeca

Neustadt – Mit einer Stellungnahme zu den finanziellen Schwierigkeiten wandte sich der TSV Neustadt am vergangenen Freitag an die Öffentlichkeit. Die Berichterstattung bei HL-SPORTS sorgte für Verständnis und Zuspruch für den drittgrößten Verein Ostholsteins. Unterstützungsbereitschaft gibt es – nun muss der Vorstand diese annehmen.

Förderverein überbrückt

Betroffen oder besser nicht betroffen von der misslichen Lage ist dabei die HSG Ostsee. Den Drittliga-Handballern fehlt nun Geld aus einem von zwei Stammvereinen. Der TSV Grömitz wird weiter seinen Beitrag leisten, aus Neustadt kommt nun eine andere Lösung: Der Förderverein Handball Neustadt i.H. e.V. (FVH) unter Vorsitz von Heiko Haase hat grünes Licht gegeben, den Fehlbetrag bis zum Jahresende zu übernehmen. Das bestätigte Frank Barthel als Sportlicher Leiter und Gesellschafter der HSG Ostsee gegenüber HL-SPORTS.

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„Überschaubarer Rahmen“

„Was uns an Geld fehlt, ist im kleinen viertstelligen Bereich und etwas, was uns nicht wirklich tangiert. Für uns ist es in der Phase der Saisonplanung nach außen wichtig, dass wir nicht involviert sind. Der TSV Neustadt muss einfach gucken, dass sie den Laden wieder zum Laufen kriegen. Die Stadt Neustadt hat bereits glücklicherweise Zusagen gegeben, dass es für den TSV Neustadt weitergeht. Wir sind von beiden Stammvereinen TSV Neustadt und TSV Grömitz unabhängig und auch trotzdem erhalten wir von dort Unterstützung in finanzieller Art, aber eben in einem überschaubaren Rahmen“, so Barthel. Er sieht auch eine Gefährdung der Kooperation zwischen dem TSV Neustadt und der HSG Ostsee nicht gefährdet und sagt: „Solange der TSV Neustadt existent ist und als Verein weiter agieren kann, wird es auch die HSG Ostsee weiterhin geben. Das steht also nicht zur Diskussion.“

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Trainer verzichten auf Geld

Viele Trainer der Neustädter Handballabteilung haben großzügig auf ausstehende Aufwandsendschädigungen verzichtet, weil sie sich dem TSV und der Jugendarbeit verpflichtet fühlen, auch ehrenamtlich. Selbstverständlich ist das nicht. Es geht also am Gogenkroog voran. In anderen Sparten soll es genauso aussehen und auch die Fußballer scheinen gewillt zu sein, zu helfen.

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