
Lübeck – Nach dem erfolgreichen Saisonstart steht für den VfL Lübeck-Schwartau das erste Heimspiel in der 2. Bundesliga an. Am Sonnabend um 18 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer David Röhrig den TSV Bayer Dormagen in der Hansehalle. Die Lübecker kommen mit einem 34:23-Auswärtserfolg bei TuS N-Lübbecke im Rücken in die Partie (HL-SPORTS berichtete).
Wiedersehen mit dem letzten Heimgegner
Mit Dormagen kommt genau die Mannschaft in die Hansehalle, gegen die der VfL auch sein letztes Heimspiel der vergangenen Saison bestritt. Damals setzte sich Lübeck-Schwartau mit 34:32 durch. Der TSV beendete die Spielzeit mit 23:45 Punkten auf dem 14. Platz und hatte sich den Klassenerhalt bereits vor dem letzten Spieltag gesichert.
Seit Jahren setzt Dormagen auf seine Jugendarbeit und den Übergang in den Profibereich. Als bekannte Beispiele gelten Julian Köster und Kentin Mahé. Im Sommer verließen mit Jan Schmidt und Finn Schroven zwei Spieler den Verein. Schmidt wechselte zum HC Hamburg, Schroven zum SC DHfK Leipzig.
Seit 2024 wird Dormagen von Julian Bauer trainiert. Wie Röhrig übernahm auch er nach erfolgreicher Arbeit im Jugendbereich seine erste Cheftrainerposition im Profibereich. Bauer war zuvor beim SC Magdeburg tätig.
Erfahrung auf Rechtsaußen
Beim Heimspiel gegen Dresden war Peter Strosack mit sieben Treffern erfolgreichster Dormagener Torschütze. Der 32 Jahre alte Rechtsaußen ist der älteste und erfahrenste Spieler des TSV und erzielte bereits mehr als 500 Tore für den Verein.
Auf der Torhüterposition wurde Dormagen durch Julian Bauer und den belgischen Nationaltorwart Nick Deekens verstärkt. Deekens und sein neuer Torwartpartner Christian Ole Simonsen parierten in der Partie gegen Dresden gemeinsam zwölf Würfe.
Röhrig: „Wollen sie zu Fehlern zwingen“
Der VfL geht mit mehreren Erfolgserlebnissen in das erste Heimspiel. Nach dem Sieg beim Vorbereitungsturnier folgten Erfolge im Pokal gegen Altenholz (37:25) und zum Ligaauftakt bei Lübbecke (34:23).
Röhrig erwartet gegen Dormagen eine andere Aufgabe: „Der TSV Bayer Dormagen setzt sehr stark auf seine 1-gegen-1-Qualitäten und stellt die Kreisläufer dafür sehr breit, um das Zentrum möglichst offen zu halten. Dann sind sie wirklich gut darin, die kleinen Vorteile, die sie sich mit ihrer Geschwindigkeit erarbeiten, in kurzen Pässen auszuspielen. Das ist für unsere Spielidee die maximale Herausforderung, weil sie versuchen, unseren Druck immer wieder zu umgehen.“
Der VfL-Trainer weiter: „An guten Tagen spielt Dormagen den besten Angriffshandball der Liga. Allerdings machen sie auch immer wieder Fehler, wenn man sie dazu zwingt. Das wird unsere Aufgabe sein. Wir müssen sie so lange unter Druck setzen, bis sie einen Fehler machen und wir die zwei Punkte mitnehmen können.“
Einschränkungen bei der Anreise
Aufgrund der Teilsperrung der Lohmühle kann es bei der Anreise zur Hansehalle zu Einschränkungen kommen. Die Halle ist über den P+R-Parkplatz an der Autobahn erreichbar. Aus östlicher Richtung ist die Zufahrt zu den Parkplätzen über die Schwartauer Allee möglich. Nach der Partie ist das Abbiegen in Richtung Kreisverkehr zur Autobahn nicht möglich. Für die Heimreise sind Umleitungen ausgeschildert.
Der 2. Spieltag (4. – 9.9.)
Dormagen – Emsdetten (Fr., 20 Uhr)
Großwallstadt – Leipzig (20.30 Uhr)
Dessau-Roßlau – Ludwigshafen (21 Uhr)
Nordhorn-Lingen – Hamm-Westfalen (Sa., 18 Uhr)
Lübeck-Schwartau – Dormagen
Elbflorenz – Lübbecke (20 Uhr)
Minden – Essen (So., 17 Uhr)
Hagen – Coburg
Potsdam – Hüttenberg (Mi., 20.30 Uhr)
Bildquellen
- Röhrig: Lobeca/Marcus Kaben
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