Finn Wullenweber (# 25) beim Sprungwurf in seinem Kurzeinsatz
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Hamburg – Unmittelbar vor dem heutigen (5.8.) Trainingsstart zur neuen Saison hat der Handball Sport Verein Hamburg einen mehrwöchigen Ausfall von Finn Wullenweber zu verkraften. Der 22-jährige linke Rückraumspieler, der in der abgelaufenen Serie nur zu einem Kurzeinsatz kam, da ihn der Rücken derart behinderte und immer wieder gravierende Probleme bereitete. So unterzog er sich gestern einer Rückenoperation.

In einer Hamburger Klinik wurde Wullenweber, der aufgrund eines Knochenödems von anhaltenden Rückenproblemen geplagt wurde, erfolgreich und ohne Komplikationen an der Wirbelsäule operiert. Die Operation soll endlich Linderung für seine Beschwerden bringen, die ihn seit mehr als einem Jahr behindern. In den kommenden Wochen hat er Sportverbot, ehe er sich über Reha-Training wieder an eine normale Trainingsbelastung herantasten kann.

Wullenweber will endlich zurück aufs Spielfeld

Der Eingriff macht Wullenweber Hoffnung, in dieser Saison wieder anzugreifen – die vergangene Saison war für die Nummer 25 des HSVH zum Vergessen. Da ihn der Rücken derart behinderte und immer wieder gravierende Probleme bereitete, kam er auf nur einen einzigen Kurzeinsatz – am 7. Februar im Heimspiel gegen den HC Elbflorenz 2006. Auch wenn die Ärzte zu diesem Zeitpunkt grünes Licht gaben, kamen die Rückenprobleme anschließend zurück und auch die Corona-Pause ohne Handball und ohne Körperkontakt brachte nur geringe Verbesserung. Als die Schmerzen in den vergangenen Wochen auch ohne Handball wieder stärker wurden, zogen die Mannschaftsärzte um Dr. Till Hagenström und Dr. Philip Catalá-Lehnen einen Eingriff in Erwägung, um Wullenweber in der kommenden Spielzeit wieder schmerzfrei auf die Platte schicken zu können.

In der Saison 2018/19 gehörte Wullenweber trotz seines jungen Alters zu den besten Torschützen des HSV Hamburg, obwohl er auch da wegen Verletzungen kürzertreten musste. Am Ende standen dennoch 32 Ligaspiele und 118 Tore in seiner Saisonstatistik.

(PM)

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