Fanclubs unterstützen HSV Hamburg bei allen Spielen
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat in der 2. Handball-Bundesliga (2. HBL) mit dem Abbruch der Saison 2019/20 – in der mit Stichtag 12. März gültigen Abschlusstabelle – die Serie als Tabellenachter mit 27:21 Punkten und 660:617 Toren abgeschlossen. Nach dem zwölften Platz im Aufstiegsjahr wurde das Saisonziel, eine Verbesserung in der abgelaufenen Saison zu erreichen, erfolgreich gemeistert.

Nach einem guten Saisonstart mit drei Siegen in Folge, folgten zwei Niederlagen gegen Aufstiegsaspiranten, was die junge Mannschaft gut wegsteckte und 5:1 Punkte nachlegte. Bis zum Ende der Hinserie wechselten sich Erfolg und Niederlage ab, was mit 19:15 Punkten am Ende der Hinrunde zu Buche schlug. Nach der deprimierenden Niederlage beim Weihnachtsspiel vor 8.942 Zuschauer in der Barclaycard-Arena gegen den TuS Ferndorf, begann das neue Jahre erneut mit einer Niederlage, was die letzte der Saison wurde. Nach ausgeglichenem Punktekonto folgten fünf Spiele ohne Niederlage – drei davon gegen Aufstiegskandidaten – bevor die Saison 2019/20 durch das Corona-Virus beendet wurde.

Fankurve des HSV Hamburg in der Barclaycard-Arena
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Bei der Zuschauergunst lagen die Hamburger ganz weit vorn und in der Torschützenliste auf dem zweiten Platz, was den sportlichen Erfolg widerspiegelt. Somit blickte der Handball Sport Verein Hamburg auf eine erfolgreiche Serie zurück – die Mannschaft hatte sich gefunden und bewiesen, dass sie in die 2. HBL gehörte. Nun hofft das Team von Trainer Torsten Jansen in der kommenden Saison darauf aufbauen zu können.

Abwehr und Angriff weisen gute Bilanz auf

Als Tabellenachter hatten die Hamburger neben Niklas Weller als zweitbesten Torschützen der Liga auch einen erfolgreichen Angriff mit insgesamt 660 Toren. Damit rangierte der HSVH an sechster Stelle bei den erzielten Treffern. Den gleichen Platz nahm die Hintermannschaft in der Rangfolge mit nur 617 Gegentoren ein und bei der Tordifferenz – mit plus 43 – ist es sogar Platz 5 in der 2. HBL.

Die Abwehr der Hamburger steht immer unter Volldampf
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Trainer Torsten Jansen setzte 21 Spieler ein

Trainer Jansen setzte während der Saison insgesamt 21 Spieler – darunter vier Torhüter – im Kader ein, wovon nur sechs in allen 24 Begegnungen im Spielbericht standen. Dies war neben den beiden Kapitänen Niklas Weller und Lukas Ossenkopp noch Leif Tissier, Jonas Gertges, Jan Forstbauer und Thies Bergemann. Bis auf Finn Wullenweber, der verletzungsbedingt nur zu einem Einsatz im Heimspiel gegen den HC Elbflorenz 2006 kam, trugen sich alle Feldspieler in die Torschützenliste ein. Auch Aron Edvardsson und Jonas Maier zeigten sich als Torhüter treffsicher.

Trainer Torsten „Toto“ Jansen leicht nachdenklich
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Gute Heimbilanz des HSV Hamburg

In der Heimbilanz rangierten die Hamburger als viertbeste Mannschaft mit 17:5 Punkten noch vor dem Aufsteiger in die erste Liga TuSEM Essen. Wie bereits in der ersten Saison war der HSVH auch wieder ein Zuschauer-Magnet, der bei seinen elf Heimspielen 38.933 Zuschauer begrüßte. Mit einem Schnitt von 3.539 lagen die Hamburger vor dem VfL Gummersbach mit 2.991. Beim Weihnachtsspiel am 26. Dezember 2019 sahen insgesamt 8.942 Zuschauer die 20:24-Niederlage gegen den TuS Ferndorf in der Barclaycard-Arena. Während in der Sporthalle Hamburg der VfL Gummersbach (23:23) am 21. Februar mit 3.346 Zuschauern die meisten Fans die Halle lockte.

HSVH stellt zweitbesten Torschützen der Liga

Auf Platz 2 der Torschützenliste der 2. HBL schaffte es der 26-jährige Kapitän und Kreisläufer Niklas Weller, der in 24 Spielen insgesamt 165 Tore (6,9 pro Spiel) erzielte, davon 84 vom Siebenmeter-Punkt, was einer Gesamtquote von 77,1 Prozent entspricht. Mit den 84 (78,5 %) verwandelten Siebenmetern erzielte Weller die meisten Treffer der Liga vom Punkt. Seine Effektivität vom Kreis lag mit 68 Toren bei 83,95 Prozent. Somit erzielte Weller jedes vierte Tor für den HSV Hamburg von den insgesamt 660 Treffern.

Niklas Weller (# 13) als Vollstrecker am Siebenmeter-Punkt
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Die besten Torschützen des HSVH

Der zweitbeste Torschütze der Liga Niklas Weller führte damit auch souverän die Liste beim Handball Sport Verein Hamburg mit 165 Toren – 6,9 Treffer pro Spiel – und einer Quote von 77,1 Prozent an. Anschließend hatte Leif Tissier (81 Tore/3,4 pro Spiel/69,23 %) leicht die Nase vorn vor den beiden torgleichen Thies Bergemann (78/3,3/63,41 %) und Jan Forstbauer (78/3,3/54,17 %). Es folgen ebenfalls torgleich der zweite Kapitän Lukas Ossenkopp (56/2,3/53,85 %) und Philipp Bauer (56/3,1/54,37 %).

(liquimoly-hbl.de)