
Dessau – Es war ein richtungsweisendes Spiel in der 2. Bundesliga. Sowohl der VfL Lübeck-Schwartau, als auch der Dessau-Roßlauer HV standen vor dem Aufeinandertreffen im oberen Tabellenmittelfeld. Beide Teams wiesen bislang 21:13 Punkte auf. Die Gastgeber aus Ostdeutschland entschieden das Duell am Ende mit 34:29 (17:18) für sich.
Duell auf Augenhöhe
Die erste Hälfte hätte nicht ausgeglichener sein können. Dreimal wechselte die Führung, ganze 17 Mal waren beide Mannschaften gleichauf. Nie zog ein Team mit über zwei Toren davon, das bessere Ende vor der Pause erwischte dann aber der VfL, der durch einen verwandelten Siebenmeter mit einem Treffer Vorsprung in die Pause ging.
Kleiner Lauf reicht aus
Nach dem Break ging es ausgeglichen weiter. Bis zwölf Minuten vor Schluss verpasste es eine Mannschaft den Vorsprung auszubauen. So stand es bei 48:21 Minuten auf der Uhr 26:26. Was dann folgte war der Genickbruch der Schwartauer. In knapp zwölf Minuten erzielte der VfL nur noch drei Treffer. Spätestens beim 32:29 war der Deckel dann drauf. Am Ende durfte sich Dessau als die Mannschaft krönen, die den formstarken Jungs aus der Hansestadt nach acht nicht verlorenen Duellen wieder das Verlieren beibrachte.
Bildquellen
- Röhrig: Lobeca/Max Petershans
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