
Lübeck – In der 3. Liga der Frauen hat der verlustpunktfreie Spitzenreiter SV Todesfelde morgen (21.2.) um 18 Uhr den Vorletzten und Mitaufsteiger SC SFN Vechta zu Gast in Todesfelde. Für die Mannschaft von Trainer Henning Ammen gab es am vergangenen Dienstag die Ernüchterung im Viertelfinale des Landespokals, als vor heimischer Kulisse gegen den Ligakonkurrenten TSV Altenholz mit dem 23:24 nicht nur das Ausscheiden im Pokal eintrat, sondern es auch gleichzeitig die erste Niederlage in einem Pflichtspiel seit dem Wiederaufstieg bedeutete. Der SV Henstedt-Ulzburg muss als Schlusslicht beim Tabellenzweiten SV GW Schwerin zum Spiel David gegen Goliath antreten.
SV Todesfelde – SC SFN Vechta (Sonnabend, den 21.2. um 18 Uhr)
Nun heißt es für die Mannschaft von Trainer Henning Ammen schnell „Mund abputzen“ und wieder im Ligaalltag in die Vollen gehen, um die Pokalniederlage schnell vergessen zu machen und gleichzeitig den eingeschlagenen Weg mit dem nächsten Schritt in Richtung Zweitliga-Aufstiegsrunde zu machen. Im Hinspiel setzten sich die Todesfelderinnen mit 34:30 durch, diesen Sieg wollen sie wiederholen und damit gleichzeitig die Niederlage im Pokal aus dem Kopf eliminieren.
„Vechta steht mit dem Rücken zur Wand und wird um jeden Ball kämpfen, um den Abstieg noch zu verhindern. Wir sind gewarnt und wissen, dass uns ein extrem intensives Spiel erwartet. Für uns geht es darum, von der ersten Minute an fokussiert zu sein, unsere Energie aufs Feld zu bringen und unsere weiße Weste zu verteidigen“, so Trainer Ammen. „Wir wollen auch Spiel 16 mit dem 16. Sieg beenden – dafür müssen wir geschlossen auftreten und konsequent unseren Handball spielen. Wir besinnen uns auf unsere Stärken.“
Nach der Niederlage des VfL Oldenburg II innerhalb der Woche gegen die Zweite des Buxtehuder SV benötigt Todesfelde aus den letzten sieben Spielen lediglich noch vier Punkte um sicher an den Aufstiegsspielen zur 2. Handball-Bundesliga teilzunehmen. Dieses darf allerdings keineswegs als Freikarte für den Spitzenreiter angesehen werden, sondern es heißt weiterhin Vollgas geben, um das Ziel zu erreichen, was möglichst ohne Punktverlust die Meisterschaft darstellt.
SV GW Schwerin – SV Henstedt-Ulzburg (Sonnabend, den 21.2. um 19 Uhr)
Die „Frogs-Ladies“ zogen innerhalb der Woche im Landespokal nach dem 37:25-Erfolg über die eigene Zweite in das Halbfinale ein und kehren mit dem Rückenwind aus dieser Begegnung in den Ligaalltag zurück. Hier reist der SVHU als Schlusslicht zum Tabellenzweiten SV GW Schwerin und ist dort krasser Außenseiter. Hier treffen zwei Mannschaften aufeinander, die beide eigentlich zum Siegen verdammt sind. Der SVHU würde mit einem Sieg den Anschluss zum unteren Mittelfeld und den Nichtabstiegsplätzen nicht abreißen lassen, sondern bei günstiger Konstellation damit sogar die Abstiegsränge verlassen. Für die Schwerinerinnen ist der Druck des Siegens ebenfalls groß, wollen sie im Kampf um einen Aufstiegsrundenplatz, den gerade ohne ihr Zutun – VfL Oldenburg II verlor unter der Woche – eroberten Vorteil gegenüber dem direkten Mitkonkurrenten nicht wieder verlieren.
Die Tabellensituation und der Hinspielergebnis sprechen deutlich für die Gastgeberinnen, aber die Henstedterinnen wollen die Chance nutzen, dass sie eigentlich keine Chance haben und somit befreit aufspielen können.
Alle Spiele der Staffel Nord-Ost
| 21.02.2026 | 16.00 | VfL Oldenburg II | – | TSV Altenholz |
| 21.02.2026 | 17.45 | TuS 97 Bielef./Jöll. | – | TSV Nord Harrislee |
| 21.02.2026 | 18.00 | SV Todesfelde | – | SC SFN Vechta |
| 21.02.2026 | 19.00 | TV Hann.-Badenstedt | – | Buxtehuder SV II |
| 21.02.2026 | 19.00 | SV GW Schwerin | – | SV Henstedt-Ulzburg |
| 22.02.2026 | 15.00 | HSG Blomb.-Lippe II | – | Frankfurter HC |
Bildquellen
- Einkaufswagen mit Bällen: Lobeca/Felix Schlikis
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