Spitzenreiter SVHU, Lauenburg und Bargteheide lassen nichts anbrennen

Stodo kassiert erste Niederlage in Norderstedt

Die „Elbdiven“ feiern den Sieg und ihre weiße Heimweste
Foto: Lauenburger SV/Ulrike Wiegleb
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Lübeck – Die Regionalliga Hamburg/Schleswig-Holstein (RL HH/SH) hat es für den ATSV Stockelsdorf bei der HT Norderstedt die erste Saisonniederlage gegeben. Der SV Henstedt-Ulzburg schickte den Tabellenvorletzten SC Altona-Langenhorn mit einer deftigen Klatsche auf die Heimreise und verteidigte die weiße Weste und die Tabellenführung souverän. Auch die „Elbdiven“ ließen vor heimischer Kulisse gegen den TSV Ellerbek nichts anbrennen, was auch dem TSV Bargteheide gegen den HC Treia/Jübek gelang.

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Wo landen die Beach Devils am Ende der Saison in der Tabelle?

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HT Norderstedt – ATSV Stockelsdorf 31:26 (14:13)

Nach einem Start mit 9:1 Punkten setzte es für den ATSV Stockelsdorf im Top-Spiel der Liga beim HT Norderstedt, der weiterhin ohne Niederlage blieb, die erste Saisonniederlage. Den besseren Start erwischte der ATSV mit dem 6:3 in der 12. Minute, der mit einer aggressiven 5:1-Deckung Norderstedt vor Probleme stellte. Doch im Angriff lief es trotzdem etwas holprig, zu viele Fehlwürfe und vergebene Gegenstöße. Obwohl die Führung in der 21. Minute wechselte, bliebe es eine offene Partie, in der die Seiten mit einem 14:13 für die Gastgeberinnen gewechselt wurden.
„Für die zweite Halbzeit war die Devise klar: Vollgas geben, die eigenen Fehler abstellen und das Spiel drehen“, weiß Katharina Pünner zu berichten. Doch gleich nach Wiederbeginn fiel die Vorentscheidung des Spiels, als sich Norderstedt auf 19:13 (34.) absetzte. Das war das Ergebnis vieler technischer Fehler und unnötiger Ballverluste. Das Runde wollte nicht so wirklich in das Eckige! Auch wenn die Partie anschließend durch die Gäste offener gestaltete wurde, es gelang nicht dem Spiel noch eine Wende zugeben. So fuhren die Stockelsdorferinnen nach dem 26:31 mit der ersten Saisonniederlage nach Hause.

Torschützinnen des ATSV Stockelsdorf
Katharina Pünner (6/2), Anastasija Karaman (5), Josefine Thorsted Busch Sörensen (4), Lynn Saftig und Anne Rossow (je 3), Janine Bender Paula Hadenfeldt (je 2), Katharina Tock (1)

SV Henstedt-Ulzburg I – SC Altona-Langenhorn 44:22 (20:11)

Lediglich im ersten Angriff gelang dem SC Altona-Langenhorn die 1:0-Führung, anschließend dominierte der Drittliga-Absteiger die Partie, ließ nichts mehr anbrennen und nahm eine vorentscheidende 20:11-Führung mit in die Kabine. Auch die zweite Hälfte gehörte den Gastgeberinnen, die einen 44:22-Kantersieg auf die Habenseite brachten. Mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel behauptete der SV Henstedt-Ulzburg weiterhin die Tabellenführung ohne Punktverlust.

Torschützinnen des SV Henstedt-Ulzburg I
Lina Röttger (10/3), Saskia Sankowski und Lia Rüsch (je 7), Karina Mader (6), Emma Hüge (5), Tara Richter, Emilie Wolf, Annika Günther und Varina Kuczynski (je 2), Louisa Riechelmann (1)

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Lauenburger SV – TSV Ellerbek 33:26 (17:9)

Das Ergebnis war deutlich, beide Mannschaften lieferten am Sonntagnachmittag aber keinen Handball-Leckerbissen ab. Das Team von Trainer Daniel Schwarz kam gut in die Partie, dass Ellerbek bereits nach neun Minuten und einem 1:6 Rückstand das Time Out nahm. Die Elbdiven zwangen die Gäste immer wieder ins Zeitspiel und zu ungenauen Pässen, schlugen aber wenig Kapital daraus. Der letzte Pass gelang meistens den Gästen, sodass das Heimteam sich nicht weiter absetzen konnte. Vorn waren sie dagegen zu ungeduldig, weshalb Trainer Schwarz beim 11:7 (17.) selbst die Auszeit nahm. Es hagelte vermehrt Zwei-Minuten-Strafen, aber die Elbdiven kämpften sich wieder ins Spiel und hielten, trotz zeitweise doppelter Unterzahl, den Vorsprung. Bis zur Halbzeit gelang wieder ein 17:9-Vorsprung, welcher auch den Spielverlauf widerspiegelte.
Nach Wiederbeginn fand der LSV nicht sofort wieder ins Spiel, doch auch der TSV Ellerbek kam nicht näher heran. Nach gut erkämpften Bällen scheiterte der Angriff oft an der Torhüterin oder eigenen technischen Fehlern. Der Vorsprung schmolz beim 21:16 (43.) gar auf fünf Tore zusammen. Im Anschluss nutzten die „Elbdiven“ die Fehler der Gäste und zogen wieder davon. Es blieb ein Spiel mit wenig Highlights, nur die Torhüterinnen zeichneten sich auf beiden Seiten aus. Am Ende zählten für den Lauenburger SV die beiden Punkte auf der Habenseite. Damit blieb die Heimweste weiß.

Torschützinnen des Lauenburger SV
Cassandra Nanfack (8/3), Sabrina Reimers und Lena Bahde (je 6), Talia Gümüsdere (4), Melodi Gümüsdere, Lisa Borchers, Sina Baumgarten und Joelle Gümüsdere (je 2), Luisa Rott (1)

TSV Bargteheide – HC Treia/Jübek 43:32 (22:16)

Die „Tigers Bargteheide“ spielten über 60 Minuten konzentriert und legten einen Start-Ziel-Sieg gegen den HC Treia/Jübek hin. Mit einem 6:1-Blitzstart in der 7. Minute legte der TSV Bargteheide bereits früh den Grundstein für den späteren Kantersieg. Aus einer gut funktionierenden Abwehr heraus ging es mit Bedacht und Tempo ins Angriffsspiel. Auch wenn der HC auf 9:11 (16.) verkürzte, ließen sich die Gastgeberinnen nicht aus dem Tritt bringen und zogen bis zur Pause in einem offenen Schlagabtausch sukzessive auf 22:16 davon.
Beim 31:21 (41.) war der Drops endgültig gelutscht. Der Rest war nur noch ein Schaulaufen und am Ende stand ein ungefährdeter 43:32-Erfolg auf der Anzeige. Die Mannschaft präsentierte sich ausgeglichen und alle Feldspielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein.
„Unter der Woche gab es noch unterstützend Mentaltraining, um die aufsteigende Form weiter zu festigen und endlich in Punkte umzuwandeln“, erläuterte Trainer Andreas Frank die Entwicklung. „Die Abwehr, gemeinsam mit Emily Hutschreuther im Kasten dahinter, präsentierte sich sehr konzentriert und konnte zahlreiche Aktionen der Gäste erfolgreich stören und entschärfen.“

Torschützinnen des TSV Bargteheide
Jette Schwerdt (11), Sina Hallmann (6/3), Lilly Frank und Sina Eichholz (je 6), Julina Lange (4), Jana Dombrowski (3), Lea Barten (2/1), Sinja Hartmann (2), Hanna Samson (1/1), Jette-Sofie Harms und Liv Klemann (je 1)

Alle Spiele des Wochenendes

HSG Tarp/Wanderup–DHK Flensborg25:25
SV Henst.-Ulzb. I–SC Alstert.-Langenh.44:22
HT Norderstedt–ATSV Stockelsdorf31:26
SG Altona–HG OKT24:42
Lauenburger SV–TSV Ellerbek33:26
AMTV Hamburg–HL Buchh.08-Ros. II27:22
TSV Bargteheide–HC Treia/Jübek43:32

Die aktuelle Tabelle

1SV Henst.-Ulzb. I12:0196:14353
2HT Norderstedt9:1152:12626
3HG OKT9:3215:16055
4ATSV Stockelsdorf9:3198:18315
5Lauenburger SV8:4202:16042
6HSG Tarp/Wanderup7:5146:149-3
7HC Treia/Jübek6:6171:16011
8AMTV Hamburg6:6149:151-2
9HL Buchh.08-Ros. II4:6144:1368
10TSV Bargteheide4:8186:17610
11DHK Flensborg4:8172:188-16
12TSV Ellerbek4:8141:161-20
13SC Alstert.-Langenh.0:12152:222-70
14SG Altona0:12110:219-109

 

Bildquellen

  • Elbdiven feiern Sieg: Lauenburger SV/Ulrike Wiegleb
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